Sicherheitsbedenken: Ski-Weltcup-Rennen abgesagt
- Weltcup abgesagt: Risiko zu hoch
- Weltcup: Neuer Austragungsort gesucht
- Ski-WM 2029 in Narvik nicht gefährdet
Weltcup-Paukenschlag: Gleich zwei Rennen der Frauen müssen abgesagt werden. Die für den 12. und 13. März 2027 geplante Abfahrt und der Super-G in Narvik können nicht stattfinden. Der Internationale Skiverband FIS bestätigte die Absage am Montag. Der Grund: Das Risiko bei der Fertigstellung der Rennstrecke ist zu hoch.
Weltcup abgesagt: Risiko zu hoch
Hinter der überraschenden Absage stecken Probleme bei der Vorbereitung der Rennstrecke. Im norwegischen Narvik laufen derzeit umfangreiche Bauarbeiten für die Ski-WM 2029. Doch ob die Anlage rechtzeitig für die beiden Weltcup-Rennen fertiggestellt werden kann, ist ungewiss.
Nach einer ausführlichen Risikoanalyse zog das lokale Organisationskomitee die Reißleine. Zwar wäre es theoretisch möglich, die Strecke rechtzeitig fertigzustellen, zu testen und genehmigen zu lassen, allerdings nur unter erheblichem Risiko.
FIS-Rennchef Peter Gerdol stellt klar: „Bei einem Weltcup können wir einfach keine Risiken eingehen.“ Die Verantwortlichen wollen deshalb nichts überstürzen und sich auf die langfristigen Vorbereitungen konzentrieren.
Weltcup: Neuer Austragungsort gesucht
Für die Ski-Weltcup-Damen bedeutet die Absage eine Änderung im Rennkalender. Die beiden Speed-Bewerbe sollen nun an einem anderen Ort ausgetragen werden.
Die FIS und der Norwegische Skiverband arbeiten bereits an einer Ersatzlösung. Wo die Abfahrt und der Super-G letztendlich stattfinden werden, ist noch offen. Ein neuer Austragungsort soll in Kürze bekannt gegeben werden.
Ski-WM 2029 in Narvik nicht gefährdet
Trotz der Absage gibt es für die geplante Alpine Ski-Weltmeisterschaft 2029 in Narvik vorerst keine Änderungen. Die norwegischen Organisatoren betonen, dass der Rückzug vom Weltcup keine Auswirkungen auf ihre langfristigen Ziele habe.
„Die Entscheidung, auf die Weltcup-Rennen zu verzichten, ändert nichts an unseren Ambitionen für die WM 2029“, erklärt Knut-Eirik Dybdal, Geschäftsführer des Organisationskomitees.
Statt unter Zeitdruck zwei Weltcup-Rennen auszurichten, wollen die Verantwortlichen ihre Kräfte nun vollständig auf die Vorbereitungen für das Großereignis im Jahr 2029 konzentrieren.