Schweiz gegen Kanada: So wollen die Teams gewinnen
Inhalt
- Schweiz setzt auf eingespieltes Gerüst
- Kanada reist mit breiter Brust an
- Die voraussichtliche Schweiz-Aufstellung
- Die voraussichtliche Kanada-Aufstellung
Die Spannung steigt: Am letzten Spieltag der WM-Gruppenphase treffen die Schweiz und Kanada aufeinander. Das Duell in Gruppe B könnte für beide Nationen richtungsweisend sein, denn es geht um wichtige Punkte im Kampf um die K.-o.-Phase.
Anstoß der Partie ist am Mittwochabend um 21 Uhr. Beide Mannschaften reisen mit viel Selbstvertrauen an und haben zuletzt eindrucksvoll ihre Qualitäten unter Beweis gestellt.
Vor allem die Offensivreihen sorgten in den vergangenen Spielen für Schlagzeilen. Entsprechend groß ist das Interesse daran, welche Spieler die Trainer im entscheidenden Gruppenspiel auf den Platz schicken werden.
Schweiz setzt auf eingespieltes Gerüst
Die Schweizer Nationalmannschaft präsentiert sich bei dieser Weltmeisterschaft bislang in guter Verfassung. Seit fünf Spielen ist die Nati ungeschlagen und konnte dabei mehrere überzeugende Auftritte hinlegen. Besonders das jüngste 4:1 gegen Bosnien und Herzegowina machte Eindruck. Auch gegen Jordanien gelangen vier Treffer. Die Offensive rund um Breel Embolo scheint rechtzeitig zum Gruppenfinale ihre Bestform gefunden zu haben.
Trainer Murat Yakin kann dabei nahezu aus dem Vollen schöpfen. Verletzungssorgen gibt es aktuell keine. Daher wird erwartet, dass die Schweiz erneut auf ihre bewährte Formation setzt.
Im Tor dürfte Gregor Kobel beginnen. Vor ihm bilden Manuel Akanji und Nico Elvedi das Zentrum der Viererkette. Im Mittelfeld übernimmt Kapitän Granit Xhaka die Rolle des Taktgebers, während Embolo im Angriff für die entscheidenden Momente sorgen soll.
Kanada reist mit breiter Brust an
Auch Kanada gehört bislang zu den positiven Überraschungen des Turniers. Die Nordamerikaner sind ebenfalls seit fünf Partien ungeschlagen und sorgten zuletzt mit einem deutlichen 6:0 gegen Katar für Aufsehen. Vor allem die stabile Defensive erwies sich bislang als große Stärke. In den vergangenen fünf Spielen kassierte Kanada lediglich zwei Gegentore.
Einen Rückschlag gibt es allerdings im Mittelfeld. Ismaël Koné steht verletzungsbedingt nicht zur Verfügung und wird seinem Team im wichtigen Gruppenfinale fehlen.
Trotzdem verfügt Trainer Jesse Marsch über genügend Qualität, um den Ausfall zu kompensieren. Die Hoffnungen ruhen vor allem auf Stürmer Jonathan David. Der Angreifer zählt mit bereits drei Treffern zu den auffälligsten Spielern des Turniers. Gemeinsam mit Cyle Larin soll er die Schweizer Abwehr vor große Herausforderungen stellen.
Die voraussichtliche Schweiz-Aufstellung
Die Nati dürfte in einem klassischen 4-4-2-System beginnen.
Tor: Kobel
Abwehr: Widmer, Elvedi, Akanji, Rodríguez
Mittelfeld: Rieder, Xhaka, Freuler, Aebischer
Sturm: Embolo, Ndoye
Die voraussichtliche Kanada-Aufstellung
Auch Kanada wird voraussichtlich auf ein 4-4-2-System setzen.
Tor: Crépeau
Abwehr: Johnston, De Fougerolles, Cornelius, Laryea
Mittelfeld: Buchanan, Eustaquio, Saliba, Ahmed
Sturm: David, Larin