Trauer um Kitzbühel-Sieger: Ski-Legende ist tot
Der frühere Abfahrtsstar aus dem Wallis, bekannt als „La Colombe“, ist im Alter von 75 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Seine Tochter hat den Tod in den sozialen Medien bestätigt.
Tod von Roland Collombin
Der ehemalige Schweizer Skistar Roland Collombin ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Er erlag nach einem langen Krankheitsverlauf einem Leberkrebs.
Kampf mit schweren Erkrankungen
Collombin hatte in den vergangenen Jahren einen schweren gesundheitlichen Weg hinter sich. Vor zwei Jahren war bei ihm Kehlkopfkrebs diagnostiziert worden, den er überwinden konnte. Anschliessend stellten die Ärzte Leberkrebs fest. Trotz medizinischer Behandlungen verlor er schliesslich den Kampf gegen diese Erkrankung.
Bestätigung durch die Familie
Bekannt gegeben wurde Collombins Tod von seiner Tochter Emmanuelle. Sie teilt in einem Instagram-Post mit, ihr Vater sei nach einem langen und mutigen Kampf gestorben.
Grösste sportliche Erfolge
Roland Collombin galt als eine der prägenden Figuren des Schweizer Skisports. Der Walliser Ex-Skifahrer trug den Spitznamen „La Colombe“ und gehörte in den 1970er-Jahren zu den dominierenden Abfahrern. Im Ski-Weltcup gewann er acht Weltcuprennen und holte drei weitere Podestplätze. 1972 gewann er bei den Olympischen Spielen in Sapporo (Japan) Silber in der Abfahrt. Zu seinen grössten Erfolgen zählten zudem zwei Abfahrtsweltcup-Kugeln in den Jahren 1973 und 1974.