F1-Beben! Max Verstappens Renningenieur wechselt zu McLaren
Wie mehrere Medienberichte, darunter der „niederländische Limburger“, bestätigen, steht der Wechsel von Gianpiero Lambiase fest. Der langjährige Renningenieur von Weltmeister Max Verstappen wird den österreichischen Rennstall verlassen und sich ausgerechnet dem direkten Konkurrenten McLaren anschließen.
Das Ende einer Erfolgs-Ära: Verstappen und Lambiase
Gianpiero Lambiase gilt als die „rechte Hand“ und engster Vertrauter von Max Verstappen am Funk. Über zehn Jahre arbeiteten der 45-jährige Ingenieur und der Ausnahmekönner zusammen. Die oft markanten und direkten Funksprüche zwischen dem Renningenieur und Max Verstappen erlangten Kultstatus und waren ein wesentlicher Faktor für die Dominanz des Teams in den vergangenen Jahren.
Personal-Offensive: McLaren wildert erneut bei Red Bull
Für Red Bull ist der Abgang besonders bitter, da McLaren in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrfach Top-Personal aus Milton Keynes abgeworben hat. Vor Lambiase wechselten bereits Chefdesigner Rob Marshall sowie Will Courtenay, der ehemalige Leiter der Rennstrategie, von Red Bull zu McLaren. Dass nun auch der Mann, der Verstappens Erfolge maßgeblich steuerte, zum britischen Traditionsteam wechselt, unterstreicht die Ambitionen von McLaren.
Wann erfolgt der Wechsel? Der Zeitplan
Obwohl der Deal laut F1-Fachportalen bereits fixiert ist, müssen sich Fans und Konkurrenten noch gedulden. Der Wechsel von Lambiase, der angeblich auch Angebote von Mercedes, Aston Martin und Williams vorliegen hatte, soll erst nach Ablauf seines aktuellen Kontrakts im Jahr 2027 erfolgen. Ab der Saison 2028 wird erwartet, dass er seine Expertise offiziell für McLaren einbringt.
Personal-Flucht: Wachsende Unruhe bei Red Bull
Der angekündigte Abgang von Lambiase reiht sich in eine Serie von Hiobsbotschaften für das Team von Verstappen und Youngster Hadjar ein. Erst letzte Woche wurde bekannt, dass mit Ole Schack ein weiterer langjähriger Verstappen-Vertrauter und Top-Mechaniker den Rennstall nach über zwei Jahrzehnten verlässt.