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RB Salzburg vs. Rapid Wien: ubel von Nikolas Veratschnig (Red Bull Salzburg) zum 4:0 am Mittwoch 02. September 2026, während der Admiral Bundesliga-Begegnung.
Salzburg führte gegen Rapid bereits nach 21 Minuten mit 3:0.
Salzburg führte gegen Rapid bereits nach 21 Minuten mit 3:0.
APA-Images / APA / JASMIN WALTER

Salzburg zerlegt Rapid: Das sagen die Trainer nach dem Spiel

03.09.2026 um 09:15, Yunus Emre Kurt
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RB Salzburg feiert gegen Rapid einen 5:1-Kantersieg. Danny Röhl spricht von einer neuen Benchmark, Johannes Hoff Thorup kritisiert seine Mannschaft deutlich.

Red Bull Salzburg hat im Bundesliga-Kracher gegen Rapid ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Danny Röhl fertigte die bis dahin in der Liga makellosen Hütteldorfer mit 5:1 ab. Bereits nach 21 Minuten lagen die Salzburger mit 3:0 voran. Während Röhl anschließend von einer neuen Benchmark im eigenen Ballbesitz sprach, fand Rapid-Coach Johannes Hoff Thorup deutliche Worte für die Leistung seiner Mannschaft.

Salzburg führt nach 21 Minuten mit 3:0

Vor 12.153 Zuschauern in der Red Bull Arena legten die Hausherren einen furiosen Start hin. Bereits in der vierten Minute brachte Haris Tabakovic Salzburg in Führung. Nikolas Veratschnig erhöhte in der 15. Minute, ehe Tabakovic nur sechs Minuten später seinen zweiten Treffer nachlegte.

Damit war Rapid früh schwer unter Druck. Die Wiener fanden zwar immer wieder den Weg in die gegnerische Hälfte, Salzburg bestrafte Fehler und offene Räume jedoch gnadenlos.

Direkt nach der Pause folgte der nächste Wirkungstreffer. Edmund Baidoo erhöhte nach nicht einmal einer Minute auf 4:0. Matthias Seidl sorgte mit einem sehenswerten Distanzschuss in der 51. Minute zwar für den Ehrentreffer, die Wende blieb aber aus. Karim Konate stellte in der 90. Minute den 5:1-Endstand her.

Röhl spricht von neuer Benchmark

Salzburg-Trainer Danny Röhl zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden. Vor allem die Vorstellung seiner Mannschaft mit dem Ball gefiel dem Deutschen. Salzburg habe im Ballbesitz eine neue Benchmark gesetzt, sei sehr flüssig und kombinationssicher aufgetreten und habe die Räume zum richtigen Zeitpunkt attackiert.

Auch die frühe Führung habe seiner Mannschaft geholfen. Wer nach etwas mehr als 20 Minuten bereits mit drei Toren vorne liege, könne ein Spiel natürlich mit deutlich mehr Kontrolle bestreiten.

Ganz zufrieden war Röhl trotzdem nicht. Der Gegentreffer ärgerte ihn, weil seine Mannschaft in dieser Phase wacher hätte verteidigen können. Insgesamt sprach er jedoch von einem hochverdienten Erfolg.

Thorup kritisiert erste Hälfte deutlich

Auf der anderen Seite fand Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup klare Worte. Die Leistung in der ersten Hälfte sei schlicht nicht gut genug gewesen. Salzburg habe zwar hohe individuelle Qualität gezeigt, Rapid habe dem Gegner aber zu viele Räume angeboten.

Besonders bitter aus seiner Sicht: Mehrfach habe seine Mannschaft eigentlich Überzahl oder genügend Zeit gehabt, Situationen zu bereinigen. Dennoch seien einfache Fehler passiert, die Salzburg eiskalt ausgenutzt habe.

Thorup sprach von einer harten und zugleich ersten „richtigen“ Niederlage der Saison. In Salzburg könne man verlieren, die Art und Weise sei für ihn dennoch enttäuschend gewesen.

Rapid verliert weiße Weste

Für Rapid endete damit eine makellose Serie. Die Hütteldorfer hatten ihre ersten vier Bundesliga-Spiele allesamt gewonnen und waren als Tabellenführer nach Salzburg gereist.

Durch die deutliche Niederlage mussten die Wiener die Spitze allerdings wieder abgeben. Der weiterhin ungeschlagene LASK liegt nun vorne, Salzburg schob sich ebenfalls näher an die Spitze heran.

Für Röhl war der 5:1-Erfolg gleichzeitig das nächste starke Signal seiner Mannschaft. Salzburg ist unter dem neuen Trainer weiterhin ungeschlagen und feierte zuletzt mehrere klare Siege in Serie. Gegen Rapid gelang nun die bislang wohl eindrucksvollste Vorstellung der Saison.

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