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Ramon Zenhäusern nach dem Slalom-rennen von Kranskja Gora
Der Schweizer Riese macht weiter: Ramon Zenhäusern kämpft trotz des Kader-Aus bei Swiss-Ski um seine Leidenschaft.
Der Schweizer Riese macht weiter: Ramon Zenhäusern kämpft trotz des Kader-Aus bei Swiss-Ski um seine Leidenschaft.
APA-Images / REUTERS / Borut Zivulovic

Paukenschlag: Schweizer streichen Olympiasieger aus Kader

30.04.2026 um 10:21, Marcel Toifl
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Ramon Zenhäusern: Aus im Ski-Kader in der Schweiz. Der Slalom-Spezialist verliert seinen Status, will seine Karriere aber fortsetzen.

Der 33-jährige Ramon Zenhäusern verliert für die kommende Saison seinen Kaderstatus im Schweizer Ski-Team. Der Slalom-Spezialist, der 2018 olympisches Silber und Gold im Team gewann, muss seine sportliche Zukunft als Solokämpfer in Angriff nehmen – doch ans Aufgeben denkt er keineswegs.

​Schweizer Skiverband streicht Kaderstatus

In der vergangenen Saison war Ramon Zenhäusern noch im C-Kader von Swiss-Ski gelistet. Mit der Veröffentlichung der neuen Kaderlisten für den kommenden Winter steht jedoch fest: Der Verband hat sich von dem 33-Jährigen getrennt. Zenhäusern muss für die Fortsetzung seiner Karriere ab sofort selbst aufkommen.

​Durchzogene Saison 2025/26

Die Entscheidung des Verbandes kommt nicht völlig unerwartet. Die Saison 2025/26 verlief für den 2,02 Meter großen Athleten aus dem Wallis enttäuschend. Ein 15. Platz im Adelboden-Slalom am 11. Jänner markierte das beste Saisonergebnis. In Levi, Alta Badia und Wengen verpasste er jeweils den zweiten Durchgang.

​Karriere als Solokämpfer

Trotz der fehlenden Unterstützung durch den Schweizer Skiverband ist die sportliche Flamme nicht erloschen. Über Instagram teilte Zenhäusern seinen Fans mit, dass er weitermachen werde: „Nach reiflicher Überlegung und Selbstreflexion bin ich zum Schluss gekommen, dass die Leidenschaft für den Ski-Rennsport keineswegs erloschen ist“, erklärt Ramon Zenhäusern auf Instagram.

​Erfolge und Zukunft

Zenhäusern blickt auf eine beeindruckende Laufbahn zurück. Zu seinen größten Erfolgen zählen:

  • Olympische Spiele 2018: Silber im Slalom und Gold im Team-Wettbewerb.
  • Weltcup: Sechs Siege und zahlreiche Spitzenplatzierungen im Slalom.

Trotz zahlreicher Hindernisse zeigt sich der Scjhweizer optimistisch und bereit für die neue sportliche Herausforderung.

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