Paukenschlag: Schweizer streichen Olympiasieger aus Kader
Der 33-jährige Ramon Zenhäusern verliert für die kommende Saison seinen Kaderstatus im Schweizer Ski-Team. Der Slalom-Spezialist, der 2018 olympisches Silber und Gold im Team gewann, muss seine sportliche Zukunft als Solokämpfer in Angriff nehmen – doch ans Aufgeben denkt er keineswegs.
Schweizer Skiverband streicht Kaderstatus
In der vergangenen Saison war Ramon Zenhäusern noch im C-Kader von Swiss-Ski gelistet. Mit der Veröffentlichung der neuen Kaderlisten für den kommenden Winter steht jedoch fest: Der Verband hat sich von dem 33-Jährigen getrennt. Zenhäusern muss für die Fortsetzung seiner Karriere ab sofort selbst aufkommen.
Durchzogene Saison 2025/26
Die Entscheidung des Verbandes kommt nicht völlig unerwartet. Die Saison 2025/26 verlief für den 2,02 Meter großen Athleten aus dem Wallis enttäuschend. Ein 15. Platz im Adelboden-Slalom am 11. Jänner markierte das beste Saisonergebnis. In Levi, Alta Badia und Wengen verpasste er jeweils den zweiten Durchgang.
Karriere als Solokämpfer
Trotz der fehlenden Unterstützung durch den Schweizer Skiverband ist die sportliche Flamme nicht erloschen. Über Instagram teilte Zenhäusern seinen Fans mit, dass er weitermachen werde: „Nach reiflicher Überlegung und Selbstreflexion bin ich zum Schluss gekommen, dass die Leidenschaft für den Ski-Rennsport keineswegs erloschen ist“, erklärt Ramon Zenhäusern auf Instagram.
Erfolge und Zukunft
Zenhäusern blickt auf eine beeindruckende Laufbahn zurück. Zu seinen größten Erfolgen zählen:
- Olympische Spiele 2018: Silber im Slalom und Gold im Team-Wettbewerb.
- Weltcup: Sechs Siege und zahlreiche Spitzenplatzierungen im Slalom.
Trotz zahlreicher Hindernisse zeigt sich der Scjhweizer optimistisch und bereit für die neue sportliche Herausforderung.