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Roberto Martinez spricht mit Cristiano Ronaldo während des WM-Spiels Portugal gegen Spanien 2026
Portugals Teamchef Roberto Martinez im Gespräch mit Cristiano Ronaldo beim WM-Achtelfinale gegen Spanien – kurz darauf verkündet er seinen Rücktritt.
Portugals Teamchef Roberto Martinez im Gespräch mit Cristiano Ronaldo beim WM-Achtelfinale gegen Spanien – kurz darauf verkündet er seinen Rücktritt.
APA-Images / AP / Julio Cortez

Portugal - Spanien: Rücktritt nach Niederlage

07.07.2026 um 07:28, Anna Kirschbaum
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Portugal scheitert bei der WM 2026 an Spanien. Unmittelbar nach dem 0:1 im Achtelfinale ist Teamchef Roberto Martinez zurückgetreten.

Portugal ist bei der WM 2026 im Achtelfinale ausgeschieden. Gegen Europameister Spanien verliert das Team mit 0:1. Die Entscheidung fällt spät: Mikel Merino trifft in der Nachspielzeit und beendet den portugiesischen Traum vom Titel. Nach dem Spiel zieht Teamchef Roberto Martinez Konsequenzen.

Spanien schickt Portugal heim

Die Partie bleibt lange offen. Beide Teams neutralisieren sich über weite Strecken, klare Torchancen bleiben Mangelware. Ausgerechnet in der 90.+1. Minute fällt das entscheidende Tor. Spanien zieht damit ins Viertelfinale ein, während Portugal vorzeitig die Heimreise antreten muss. Es ist ein bitterer Abschied für Portugal, das noch im Vorjahr im Nations-League-Finale gegen Spanien triumphiert hat.

Martinez bestätigt Rücktritt

Unmittelbar nach dem Abpfiff sorgt Teamchef Roberto Martinez für Klarheit. „Es ist sicher, dass dies mein letztes Spiel für Portugal war“, bestätigt der Spanier. Er bedankt sich beim Team, beim Verband und bei den Fans. „Ich nehme eine Erinnerung mit, die mir ein Leben lang bleiben wird.“

Bereits vor dem Turnier hat der Trainer angekündigt, dass seine Amtszeit nach der WM enden wird. Der Vertrag läuft aus, eine Verlängerung ist kein Thema mehr.

Heftige Kritik an Trainer

Die Niederlage sorgt auch abseits des Platzes für teils heftige Reaktionen. In sozialen Netzwerken entlädt sich massive Kritik an Martinez. Viele Fans machen den Teamchef für das frühe WM-Aus verantwortlich und hinterfragen vor allem seine taktischen Entscheidungen im Spiel gegen Spanien.

Erfolgreiche Zeit endet abrupt

Martinez hat Portugal Anfang 2023 übernommen und in 45 Spielen betreut. Der größte Erfolg gelingt ihm im Sommer 2025 mit dem Gewinn der Nations League. Damals setzt sich Portugal im Finale ausgerechnet gegen Spanien im Elfmeterschießen durch.

Beim Wiedersehen bei der WM dreht sich das Duell jedoch. Diesmal ist Spanien das effizientere Team und nutzt die letzte Chance eiskalt.

„Die Spieler haben unglaubliche Arbeit geleistet“, betont Martinez. „Sie haben sich mit ganzem Engagement für das Team eingesetzt.“

Nachfolger steht im Fokus

Nach dem Rücktritt beginnt in Portugal die Suche nach einem neuen Teamchef. Als heißer Kandidat gilt Jorge Jesus. Der erfahrene Coach gilt als Favorit für einen raschen Neustart der Nationalmannschaft. Der 71-Jährige hat zuletzt Al-Nassr trainiert und soll zeitnah Gespräche mit Verbandspräsident Pedro Proenca führen.

Eine Entscheidung wird in den kommenden Tagen erwartet. Nach dem WM-Aus steht Portugal vor einem sportlichen Umbruch.

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