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Xaver Schlager: Der Mittelfeldspieler absolvierte sein viertes Länderspiel in Folge über die volle Distanz.
Xaver Schlager kritisierte nach dem 1:1 im Kosovo die schlechten Platzverhältnisse deutlich.
Xaver Schlager kritisierte nach dem 1:1 im Kosovo die schlechten Platzverhältnisse deutlich.
APA-Images / REUTERS / Valdrin Xhemaj

Nach 1:1: Schlager rechnet nach Kosovo-Spiel ab

05.10.2026 um 09:07, Yunus Emre Kurt
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Nach dem 1:1 im Kosovo ließ Xaver Schlager seinem Frust freien Lauf. Der ÖFB-Star kritisierte den schlechten Rasen und die hohe Belastung deutlich.

Nach dem 1:1 der österreichischen Nationalmannschaft im Kosovo war Xaver Schlager deutlich anzumerken, wie sehr ihn der Abend in Prishtina beschäftigte. Der ÖFB-Mittelfeldspieler kritisierte vor allem den schlechten Rasen und die hohe Belastung durch vier Länderspiele innerhalb kurzer Zeit.

​Schlager kritisiert Platzverhältnisse

Österreich musste sich im Nations-League-Auswärtsspiel gegen Kosovo mit einem 1:1 begnügen. Nach dem Schlusspfiff fand Xaver Schlager deutliche Worte für die Bedingungen im Stadion.

„Diese Partie war meiner Meinung nach schwerst am Limit. Direktspiel ist gar nicht gegangen, jeder Ball ist versprungen, mit Fußball hatte das wenig am Hut“, erklärte der Mittelfeldspieler im ORF-Interview.

Das Spiel sei dadurch zu einem Kampf geworden, bei dem häufig nur lange Bälle möglich gewesen seien. Schlager legte sogar noch nach: „Jeder, der sich das anschauen musste, tut mir leid, das war nichts.“

​Vier Spiele sorgen für Ärger

Besonders sauer stieß dem Nottingham-Legionär auf, dass das schwierige Spiel am Ende eines intensiven Länderspielfensters stattfand. Schlager absolvierte gegen Kosovo bereits sein viertes Länderspiel in Folge über die gesamte Distanz.

„Es ist das vierte Spiel innerhalb von zwei Wochen, was ja schon ein Wahnsinn ist“, erklärte er. Gleichzeitig werde von den Spielern verlangt, kraftsparend zu agieren und den Ball laufen zu lassen. Auf einem derartigen Rasen sei das jedoch kaum möglich.

Schlager formulierte seinen Ärger unmissverständlich: „Was soll ich da sagen? Da kann ich auch daheim bleiben und etwas Gescheiteres machen.“

Auch die Reform des Länderspielfensters kritisierte der ÖFB-Spieler. Statt zwei kürzerer Lehrgänge werden nun vier Partien in einem längeren Zeitraum ausgetragen. „Hauptsache, wir haben Spiele, Spiele. Aber wie es uns dabei geht, ist im Endeffekt egal“, sagte Schlager.

​Rangnick sieht nicht nur den Rasen als Problem

Teamchef Ralf Rangnick hatte bereits vor der Partie schwierige Platzverhältnisse erwartet und sah sich nach dem Spiel bestätigt.

„Dass wir heute keinen Schönheitspreis gewinnen können bei diesen Bodenverhältnissen, war im Vorhinein klar“, erklärte der Deutsche.

Als alleinige Erklärung für das Unentschieden wollte Rangnick den Rasen jedoch nicht gelten lassen. Beim Gegentor habe der Untergrund keine Rolle gespielt. Zudem habe Österreich zu viele unsaubere Pässe gespielt, die nicht ausschließlich auf die Bodenverhältnisse zurückzuführen gewesen seien.

​Foda relativiert die Kritik

Kosovo-Teamchef Franco Foda bewertete die Bedingungen etwas zurückhaltender. Auch er räumte ein, dass der Platz nicht gut gewesen sei, sprach angesichts dessen aber von einem guten Spiel beider Mannschaften.

ÖFB-Torschütze Christoph Lang bezeichnete die Partie ebenfalls als schwieriges Spiel auf diesem Boden.

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