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Kehrt Cristiano Ronaldo schon im November ins portugiesische Nationalteam zurück?
Teamchef Jorge Jesus spricht nur noch von einem „Missverständnis“.
Teamchef Jorge Jesus spricht nur noch von einem „Missverständnis“.
APA-Images / AFP / LISE ASERUD

Ronaldo: Diese Aussage verändert plötzlich alles

05.10.2026 um 10:37, Yunus Emre Kurt
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Nach turbulenten Tagen deutet sich bei Portugal eine Versöhnung an. Teamchef Jesus kann sich Cristiano Ronaldo schon im November wieder im Kader vorstellen.

Nach turbulenten Tagen rund um Cristiano Ronaldo stehen die Zeichen bei Portugals Nationalteam offenbar wieder auf Annäherung. Teamchef Jorge Jesus hat dem 41-jährigen Superstar die Tür für eine Rückkehr geöffnet. Bereits bei der nächsten Nominierung im November könnte Ronaldo wieder zum Kader gehören.

​Jesus öffnet die Tür

Nach dem 2:1-Erfolg Portugals gegen Norwegen äußerte sich Jorge Jesus ausführlich zur Zukunft seines Superstars. Der Nationaltrainer stellte klar, dass Ronaldo bei der nächsten Einberufung grundsätzlich wieder ein Kandidat sei.

Voraussetzung sei, dass der Angreifer bei Al-Nassr regelmäßig zum Einsatz komme und selbst in die Nationalmannschaft zurückkehren wolle. Jesus machte damit deutlich, dass er Ronaldo sportlich weiterhin einplant.

„Wenn er zurückkehren will, wird er zurückkehren“, erklärte der 72-Jährige. Gleichzeitig betonte er, dass die endgültige Entscheidung auch beim Rekordtorschützen selbst liege.

​Streit soll nur ein Missverständnis gewesen sein

Ronaldo hatte das portugiesische Teamcamp während des vergangenen Lehrgangs vorzeitig verlassen. Zuvor war er beim 2:1 gegen Norwegen nicht eingesetzt worden. Für die folgende Partie gegen Dänemark war er zudem nicht für die Startelf vorgesehen.

Die Situation sorgte für heftige Diskussionen über seine Zukunft im Nationalteam. Jesus versucht nun, die Wogen zu glätten und bezeichnete den Konflikt als Missverständnis.

Aus seiner Sicht sei die Angelegenheit leicht zu lösen. Gleichzeitig erklärte er, dass es für ihn von Beginn an keinen grundlegenden Bruch gegeben habe.

​Bruno Fernandes stärkt Ronaldo den Rücken

Auch innerhalb der Mannschaft erhält Ronaldo öffentliche Unterstützung. Bruno Fernandes bestätigte, dass er persönlich mit seinem langjährigen Teamkollegen gesprochen habe.

Der Mittelfeldspieler bezeichnete Ronaldo als größtes Symbol der portugiesischen Nationalmannschaft, des portugiesischen Fußballs und des Landes. Gleichzeitig stellte Fernandes klar, dass es innerhalb des Teams keine Lager gebe.

Die Angelegenheiten müssten intern geklärt werden. Die Nationalmannschaft sei eine Einheit und solle dies auch bleiben.

​Entscheidung liegt bei Ronaldo

Auch Verbandspräsident Pedro Proença stellte sich zuletzt hinter Ronaldo und bezeichnete die Situation ebenfalls als Missverständnis. Eine Aussprache zwischen den Beteiligten gilt weiterhin als mögliche Lösung.

Jesus machte jedoch deutlich, dass Ronaldo selbst entscheiden müsse, ob er wieder für Portugal spielen möchte. Der Teamchef hält eine Rückkehr jedenfalls für möglich.

Sportlich läuft es für Portugal auch ohne seinen Rekordtorschützen. Die Mannschaft gewann ihre bisherigen vier Nations-League-Partien und steht bereits im Viertelfinale. Gonçalo Ramos überzeugte dabei im Sturm und erzielte gegen Norwegen den entscheidenden Treffer.

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