Pressekonferenz eskaliert: CR7 legt sich mit Journalist an
Cristiano Ronaldo steht vor dem WM-Achtelfinale gegen Spanien einmal mehr im Mittelpunkt. Nicht nur sportlich, sondern auch abseits des Rasens. Bei der Pressekonferenz vor dem K.o.-Duell lieferte sich der 41-jährige Portugal-Star einen auffälligen Wortwechsel mit dem brasilianischen Journalisten Marcelo Bechler.
Der Auftritt sorgte schnell für Gesprächsstoff. Ronaldo sprach offen über Kritik, seine lange Karriere und den Wunsch, Portugal in die nächste Runde der Weltmeisterschaft zu führen.
Ronaldo kontert Journalisten
Gleich zu Beginn der Pressekonferenz deutete Ronaldo auf Marcelo Bechler und wandte sich an den Pressesprecher. „Lassen Sie ihn die Fragen stellen. Ja, genau ihn. Er mag mich nicht. Ich bin gespannt, was er fragen wird“, sagte der portugiesische Kapitän.
Bechler nahm die Vorlage an und fragte Ronaldo, was mit 41 Jahren das Schwierigste an einer Weltmeisterschaft sei. Der Superstar wich nicht aus und antwortete mit einem Seitenhieb auf Teile der Medien.
„Das Schwierigste? Mit euch zu reden. Mit einigen von euch, besonders denen, die mich nicht mögen. Du gehörst dazu. Das weiß ich. Ich erinnere mich an jedes einzelne Gesicht ganz genau“, sagte Ronaldo.
CR7 spricht über sein Alter
Nach dem angespannten Moment wurde Ronaldo grundsätzlicher. Der 41-Jährige erklärte, was es bedeutet, auch in diesem Alter noch auf höchstem Niveau zu spielen. Für ihn sei es eine besondere Erfahrung, aber auch das Ergebnis jahrelanger Disziplin.
„Um auf höchstem Niveau zu bleiben, muss man viele Opfer bringen. Das habe ich während meiner gesamten Karriere getan“, erklärte Ronaldo. Er wisse, dass er nicht mehr derselbe Spieler sei wie in früheren Jahren. Entscheidend sei, sich an jede Phase der Karriere anzupassen.
Bei dieser Weltmeisterschaft hat Ronaldo bislang drei Tore in vier Spielen erzielt. Seine Torgefährlichkeit ist weiter unbestritten, auch wenn Experten über seinen Einfluss auf Portugals Spiel diskutieren.
Portugal vor Kracher gegen Spanien
Im Achtelfinale wartet nun Spanien. Für Portugal ist es eines der wichtigsten Spiele des Turniers. Für Ronaldo bietet sich gleichzeitig die nächste Gelegenheit, zu zeigen, dass er auch auf der größten Bühne noch entscheidend sein kann.
„Hoffentlich gelingt mir morgen noch ein Tor. Wenn nicht ich, dann soll es ein Mitspieler tun. Hauptsache ist, dass Portugal Spanien schlägt und sich für die nächste Runde qualifiziert“, sagte Ronaldo.