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Skirennläuferin Federica Brignone lächelt nach ihrem Olympiasieg 2026 in Cortina d’Ampezzo
Für Brignone ist es eine Rückkehr zu ihren Wurzeln.
Für Brignone ist es eine Rückkehr zu ihren Wurzeln.
APA-Images / AFP / MARCO BERTORELLO

Carabinieri-Abschied: Wo Federica Brignone jetzt fährt

04.11.2026 um 08:47, Yunus Emre Kurt
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Skirennläuferin Federica Brignone verlässt die Carabinieri, bleibt dem Rennsport aber treu. Künftig startet sie wieder für ihren früheren Verein.

Federica Brignone zieht einen Schlussstrich unter ihre Zeit bei den Carabinieri. Die Skirennläuferin hat ihren Abschied in einer Nachricht auf ihrer Social-Media-Seite öffentlich gemacht.

Ein Karriereende ist das aber nicht: Brignone geht künftig wieder für den Sci Club Courmayeur an den Start.

​Brignone verlässt das Centro Sportivo Carabinieri

Der Schritt kommt nur wenige Monate, nachdem Brignone für ihre sportlichen Leistungen in den Rang einer Maresciallo befördert worden war.

Davide Carrara, Kommandant des Centro Sportivo in Gröden, hat sich dazu geäußert. Er stellt klar, dass das Ausscheiden Brignones eigene Entscheidung gewesen ist.

​Federica Brignone im Porträt

Federica Brignone, von vielen nur „Fede“ genannt, kam am 14. Juli 1990 in Mailand zur Welt. Das Skifahren liegt in der Familie: Ihre Mutter Maria Rosa Quario war selbst Skirennläuferin. Im Weltcup debütierte Brignone am 28. Dezember 2007.

Ihre Stärken liegen im Riesenslalom, im Super-G und in der Kombination. 37 Weltcupsiege stehen bisher zu Buche, den Gesamtweltcup gewann sie zweimal, 2019/20 und 2024/25. Dazu kommen Siege in den Disziplinenwertungen: im Riesenslalom 2019/20 und 2024/25, in der Kombination 2018/19 und 2019/20, im Super-G 2021/22 und in der Abfahrt 2024/25.

Auch bei Großereignissen hat sie geliefert. 2023 wurde sie in Courchevel/Méribel als erste Italienerin Weltmeisterin in der Kombination, bei der WM 2025 im salzburgischen Saalbach holte sie Gold im Riesenslalom und Silber im Super-G. Bei Olympischen Spielen gewann sie Bronze im Riesenslalom 2018 in Pyeongchang sowie Silber und Bronze 2022 in Peking. Bei den Heimspielen 2026 in Mailand-Cortina krönte sie sich zur Olympiasiegerin im Super-G und im Riesenslalom.

​Rückkehr zum Sci Club Courmayeur

Für Brignone ist es eine Rückkehr zu ihren Wurzeln. Ihre ersten Erfolge feierte sie in der Altersklasse Children. Später wechselte sie vom Sci Club Courmayeur zum Centro Sportivo Carabinieri.

Im Klub ist die Freude groß. Rudi Picchiottino sagt über das Wiedersehen: „È sempre stata casa sua, ma questo ritorno ci ha emozionato e ci fa molto piacere“. Sinngemäß: Der Verein sei immer ihr Zuhause gewesen, die Rückkehr bewege und freue alle dort sehr.

​So geht es mit Brignone weiter

Wann Brignone ihr erstes Rennen im Courmayeur-Dress bestreitet, ist offen. Sie hat mehrmals betont, erst dann wieder Ski fahren zu wollen, wenn die körperlichen Folgen ihrer Knieverletzung vom April 2025 endgültig ausgestanden sind.

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