Tragischer Unfall: Motorsport trauert um Mauro Poncini
- Tödlicher Unfall im Qualifying
- Mauro Poncini war erfahrener Rennfahrer
- Große Trauer in der Motorsport-Szene
- Unfall wird nun untersucht
Die Motorrad-Rennsportszene trauert um Mauro Poncini. Der 29-jährige Schweizer ist bei einem schweren Unfall während des Qualifyings zum Manx Grand Prix auf der Isle of Man ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich bereits in der ersten Runde der Trainingssession. Für Poncini war es der erste Start beim traditionsreichen Manx Grand Prix.
Tödlicher Unfall im Qualifying
Der folgenschwere Unfall ereignete sich am Dienstagabend gegen 18.50 Uhr Ortszeit auf dem Mountain Course. Poncini war in der ersten Runde des Qualifyings unterwegs, als es im Bereich Cruickshanks in Ramsey zu einem Zwischenfall mit zwei Fahrern kam.
Für den 29-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Die Veranstalter bestätigten wenig später seinen Tod. Nach dem Unfall blieb der betroffene Straßenabschnitt zwischen der Ramsey Bus Station und Lheaney Road für mehr als drei Stunden gesperrt.
Die genaue Ursache des Unfalls ist bislang nicht bekannt. Nach Angaben der Organisatoren wurde unmittelbar ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, an dem mehrere zuständige Stellen beteiligt sind.
Mauro Poncini war erfahrener Rennfahrer
Poncini stammte aus Caslano im Schweizer Kanton Tessin. Obwohl er beim Manx Grand Prix als Neuling galt, verfügte er bereits über umfangreiche Erfahrung im Straßenrennsport. Er war in den Klassen Supersport und Supertwin aktiv und hatte zuvor auch an anderen bekannten Road-Racing-Veranstaltungen teilgenommen.
Unter anderem startete der Schweizer beim North West 200 in Nordirland. Auch in der International Road Racing Championship machte er auf sich aufmerksam. Swiss Moto berichtete 2025 von starken Leistungen Poncini, der damals in der Supersport-Klasse bis an die Spitze der Gesamtwertung vorgestoßen war.
Der Manx Grand Prix sollte für ihn nun der nächste große Schritt werden. Der 61 Kilometer lange Mountain Course auf der Isle of Man zählt zu den anspruchsvollsten und gefährlichsten Rennstrecken der Welt.
Große Trauer in der Motorsport-Szene
Die Veranstalter des Manx Grand Prix sprachen der Familie und den Freunden des Verstorbenen ihr tiefstes Mitgefühl aus. Besonders erwähnt wurden sein Vater Florio, seine Mutter Manuela, seine Schwester Marzia und seine Freundin Sharon.
Auch Swiss Moto reagierte mit großer Bestürzung. Der Verband beschrieb Poncini als leidenschaftlichen und engagierten Rennfahrer, der seinen Sport mit großem Mut und voller Hingabe ausgeübt habe.
Gleichzeitig wurde der 29-Jährige als warmherziger und offener Mensch gewürdigt, der bei seinen Fahrerkollegen äußerst beliebt gewesen sei. Sein Tod sorgt deshalb weit über die Schweizer Motorsport-Szene hinaus für tiefe Betroffenheit.
Unfall wird nun untersucht
Wie es genau zu dem tödlichen Zusammenstoß kam, ist derzeit noch Gegenstand der Untersuchungen. Die Veranstalter bestätigten, dass die üblichen Sicherheits- und Ermittlungsprozesse nach einem schweren Rennunfall eingeleitet wurden.
Der Manx Grand Prix findet traditionell parallel zu den Classic-TT-Rennen im August statt. Die Qualifyings hatten erst wenige Tage zuvor begonnen, die Veranstaltung soll planmäßig bis 28. August weiterlaufen.
Für die Teilnehmer und die Motorsport-Gemeinschaft steht nun jedoch die Trauer um Mauro Poncini im Mittelpunkt. Mit nur 29 Jahren endet die Karriere eines Fahrers, der sich mit großer Leidenschaft dem besonders anspruchsvollen Straßenrennsport verschrieben hatte.