Nach Horror-Sturz: Marte Monsen meldet sich zu Wort
- Marte Monsen Sturz: Der dramatische Unfall in Crans-Montana
- Update via Instagram: Monsen scherzt trotz Schürfwunden
- Olympia 2026: Steht Monsens Debüt nach dem Sturz vor dem Aus?
Das Speed-Wochenende in der Schweiz forderte prominente Opfer: Neben Lindsey Vonn und Nina Ortlieb traf es auch die Norwegerin Marte Monsen schwer. Nach ihrem heftigen Einschlag in die Fangzäune gibt es nun ein erstes Update zu ihrem Gesundheitszustand. Trotz Gehirnerschütterung und einer Knie-Verletzung überrascht die 26-Jährige ihre Fans mit einer großen Portion Galgenhumor.
Marte Monsen Sturz: Der dramatische Unfall in Crans-Montana
Die Abfahrt auf der tückischen Piste in Crans-Montana wurde für viele Athletinnen zur Falle. Kurz nachdem Nina Ortlieb mit Nummer eins verunglückte, folgte der schwere Marte Monsen Sturz. Die Norwegerin schlug mit hoher Geschwindigkeit in die Sicherheitsnetze ein, wobei sie sogar ihren Helm verlor und zunächst regungslos liegen blieb. Nach dem Sturz von Lindsey Vonn wurde das Rennen abgebrochen.
Die Erstversorgung erfolgte noch am Hang, bevor sie mit dem Akia ins Tal transportiert werden musste. Laut ersten Teamangaben schien die Situation glücklicherweise weniger lebensbedrohlich als zunächst befürchtet.
Update via Instagram: Monsen scherzt trotz Schürfwunden
Am Samstag meldete sich die Speed-Spezialistin persönlich zu Wort. In einem Update auf Instagram bewies sie trotz der Schmerzen Kampfgeist und schwarzen Humor: „Habe gestern das Netz getestet, würde es nicht empfehlen“ Ein Foto zeigt sie mit deutlichen Schürfwunden im Gesicht, das sie schlagfertig kommentierte „Ihr hättet die andere sehen sollen“. Die medizinische Bilanz ist jedoch ernst: „Ich habe derzeit mit einer Gehirnerschütterung zu kämpfen... Nun fahre ich nach Hause, wo ich mich weiteren Untersuchungen an meinem rechten Knie unterziehen werde“, so die Norwegerin weiter. Auch Genesungswünsche an die ebenfalls gestürzte Lindsey Vonn schickte sie direkt hinterher.
Olympia 2026: Steht Monsens Debüt nach dem Sturz vor dem Aus?
Die Diagnose kommt zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Bereits in wenigen Tagen steht das erste Abfahrtstraining für die Olympischen Spiele in Cortina d’Ampezzo an. Ein Start für Marte Monsen scheint aktuell kaum realistisch.
Nach einer starken Saison mit Top-10-Platzierungen in Tarvisio und St. Moritz wären es die ersten Spiele ihrer Karriere gewesen. Während die Untersuchungen am rechten Knie in der Heimat laufen, bleibt die Ski-Welt gespannt auf das nächste Update – ihr Lachen hat die Norwegerin jedenfalls nicht verloren.