Edelprolo oder Philosoph? Die besten Arnautovic-Sager

Über die Aufmerksamkeit und Kritik in den (Sozialen) Medien:

Sobald etwas gut geht, bin ich der Gott von Österreich und Weltklasse. Aber sobald ich ein Feuerzeug auf den Boden fallen lasse, und die Medien sehen das, dann reden gleich alle von einer Explosion.

Das sind Leute, die kein Leben, keine Arbeit und keine Ahnung haben. Sie sitzen halt vor dem Laptop. Mir ist das wurscht, sollen sie.

Marko Arnautovic

Nach dem 4:1-Sieg über Nordmazedonien in der EM-Quali:

Wir waren haushoch überlegen, es hätte 8- oder 9-stellig ausgehen können.

Hut ab! Die Leistung von ÖFB-Towart Heinz Lindner erforderte besonderes Lob:

Shampoo

Arnautovic ging  Ö3-Callboy Gernot Kulis in die Falle, der sich als  Teamchef Didi Constantini ausgab:

Trainer, ich schwöre bei meiner Mutter, ich gehe schlafen, ich bin fit, ich bringe Leistung, ich mache Tor, ich mache Vorlage.

Fast ein bisschen zu uneigennützig für einen Vollblut-Stürmer:

Für mich ist es gleichgültig, ob ich ein Tor auflege oder eine Auflage mache.

Arnautovic erklärt, warum er in den letzten Jahren ruhiger geworden ist:

Man kann sich nicht mehr das leisten, was man sich vorher geleistet hat. Ich habe eine große Verantwortung. Die Kids werden älter, können irgendwann Zeitung lesen und googeln, was der Papa so getrieben hat.

 

Ich habe halt immer das gemacht, was in meinem Kopf war, und das war natürlich der Fehler.

Ich verdiene so viel, ich kann dein Leben kaufen. Ich bin etwas Höheres als du. – zu einem Polizisten bei einer Verkehrskontrolle.

Bei mir wird oft genug eine Ameise aus einem Elefanten gemacht.

Autor: Patrick Deutsch, 24.05.2021