Rücktritt: ÖSV-Generalsekretär schmeißt hin
Nach sechs Jahren an der Spitze des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) gibt es ein überraschendes Führungs-Beben: Generalsekretär Christian Scherer legt im Herbst sein Amt zurück und wechselt in die Privatwirtschaft. Unter seiner Leitung konnte der Verband auch in herausfordernden Zeiten eine starke wirtschaftliche Basis aufbauen.
Generalsekretär geht in die Privatwirtschaft
Der Österreichische Skiverband (ÖSV) gab am letzten Tag des Geschäftsjahres überraschend den Rücktritt von Generalsekretär Christian Scherer bekannt. Der 41-jährige Osttiroler verlässt den Verband im Herbst auf eigenen Wunsch, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung in der Privatwirtschaft zu widmen. Die Suche nach einem Nachfolger startet Anfang Mai.
Erfolge und Meilensteine im ÖSV
Christian Scherer blickt auf eine intensive Zeit zurück. Er ist seit Februar 2012 Teil des ÖSV und übernahm im Oktober 2020 die Rolle des Generalsekretärs. Zu den herausragenden Meilensteinen unter seiner Führung zählen:
- Die erfolgreiche Durchführung der FIS Alpine Ski Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach.
- Strategische Investitionen in die Digitalisierung und in die Flutlichtanlage am Bergisel.
- Die langfristige Sicherung zentraler Partnerschaften und Medienrechte.
Dank von Präsidium und Geschäftsführung
Sowohl ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober als auch Sportdirektor und Geschäftsführer Mario Stecher bedanken sich in einer Aussendung des ÖSV für den Einsatz: „Christian hat unseren Verband auch in herausfordernden Zeiten mit bemerkenswerter Ruhe geführt und damit eine starke wirtschaftliche Basis für die kommenden Jahre geschaffen“, so Mario Stecher. Auch Stadlober hebt die hervorragenden Leistungen hervor und wünschte für die neue Aufgabe alles Gute.
Zukunft und Neuausrichtung
Der ÖSV nutzt diesen Zeitpunkt für einen weiteren Entwicklungsschritt. Die Geschäftsführung wird neu formiert, wobei der Fokus weiterhin auf kommerziellen Bereichen sowie der strategischen Positionierung des Verbandes liegt. Scherer wird den Übergang bis zum Herbst aktiv begleiten und seine Aufgaben geordnet übergeben.