Florian Wiegele: Griechen-Klub will ÖFB-Goalie holen
Inhalt
- Panathinaikos arbeitet an Wiegele-Transfer
- Florian Wiegele: Starke Leistungen in Tschechien
- Vom Nationalteam-Debüt zur WM
- Kampf um die Nummer eins
- Rangnick schätzt besonderes Profil
Während sich Österreichs Nationalteam in Wien-Aspern auf die Weltmeisterschaft vorbereitet, könnte für Florian Wiegele bereits der nächste große Karriereschritt bevorstehen.
Der ÖFB-Torhüter hat sich mit starken Leistungen bei Viktoria Pilsen ins internationale Rampenlicht gespielt und steht nun offenbar auf der Wunschliste von Panathinaikos Athen. Der griechische Traditionsverein soll die Verpflichtung des 2,05 Meter großen Schlussmanns mit Nachdruck vorantreiben.
Panathinaikos arbeitet an Wiegele-Transfer
In Griechenland gilt Florian Wiegele aktuell als eines der spannendsten Transferziele für die kommende Saison. Panathinaikos Athen befindet sich laut Berichten bereits in laufenden Gesprächen mit Viktoria Pilsen über einen möglichen Wechsel des Österreichers.
Der Traditionsverein möchte seine Torhüterposition neu aufstellen und sieht in Wiegele offenbar die ideale Lösung. Entsprechend hoch soll die Priorität des Transfers intern eingestuft werden. Noch gibt es keine offizielle Einigung, doch die Verhandlungen laufen bereits.
Florian Wiegele: Starke Leistungen in Tschechien
Dass Wiegele nun das Interesse internationaler Vereine auf sich zieht, kommt nicht überraschend. Der Torhüter absolvierte in der vergangenen Saison insgesamt 16 Ligaspiele für Viktoria Pilsen und hielt dabei siebenmal die Null. Besonders bemerkenswert: Auch auf internationaler Bühne konnte sich der Österreicher präsentieren.
In der Europa League stand der Schlussmann sechsmal zwischen den Pfosten und sammelte wertvolle Erfahrung auf höchstem Niveau. Die starken Leistungen blieben nicht unbemerkt. Erst vor wenigen Wochen verlängerte Wiegele seinen Vertrag bei Viktoria Pilsen sogar vorzeitig bis 2029.
Vom Nationalteam-Debüt zur WM
Parallel dazu gelang dem Torhüter auch im Nationalteam der große Durchbruch. Im März wurde Wiegele erstmals von Teamchef Ralf Rangnick in den ÖFB-Kader berufen. Noch im selben Monat feierte der Keeper sein Debüt für Österreich.
Seither zählt er zu den spannendsten Personalien im Team. Aktuell befindet sich Wiegele gemeinsam mit David Alaba, Konrad Laimer und Co. im neuen ÖFB-Campus in Wien-Aspern, wo die Vorbereitung auf die bevorstehende Weltmeisterschaft läuft.
Kampf um die Nummer eins
Wer bei der WM tatsächlich als Stammtorhüter ins Turnier geht, ist derzeit noch offen. Wiegele darf sich aber berechtigte Hoffnungen machen. Mit seinen Leistungen in Tschechien und seinem Aufstieg im Nationalteam hat sich der Schlussmann in eine ausgezeichnete Position gebracht. Viele Experten trauen ihm mittlerweile sogar die Rolle als Nummer eins im österreichischen Tor zu.
Rangnick schätzt besonderes Profil
Auch Teamchef Ralf Rangnick hat sich in den vergangenen Monaten mehrfach positiv über den Torhüter geäußert. Vor allem die außergewöhnlichen körperlichen Voraussetzungen des Keepers imponieren dem Deutschen. Mit einer Körpergröße von 2,05 Metern bringt Wiegele ein Profil mit, das im internationalen Spitzenfußball nur selten zu finden ist.