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Oscar Piastri im McLaren-Boliden auf dem Albert Park Circuit während des F1 Trainings in Melbourne.
Gewitter-Alarm in Miami: Der Formel-1-GP steht auf der Kippe.
Gewitter-Alarm in Miami: Der Formel-1-GP steht auf der Kippe.
APA-Images / AFP / PAUL CROCK

Wetter-Chaos droht: F1-Miami-GP steht auf der Kippe

30.04.2026 um 09:41, Yunus Emre Kurt
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F1-Miami-GP: Der Formel-1-GP in Miami steht wegen Unwettergefahr auf der Kippe. Verschiebung oder Absage sind möglich. Die FIA prüft Notfallpläne.

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Der Formel-1-Grand-Prix in Miami könnte am Sonntag ins Wasser fallen. Heftige Gewitter, starker Wind und Regen stellen die Durchführung des Rennens infrage. Besonders kritisch ist der Sonntagnachmittag, genau zur geplanten Startzeit um 16 Uhr droht eine Zuspitzung der Wetterlage. 

Schon im Tagesverlauf könnten sich immer wieder Gewitterzellen bilden. Lokal liegt die Regenwahrscheinlichkeit zeitweise bei bis zu 90 Prozent. Damit steht das vierte Saisonrennen unter einem großen Fragezeichen.

Mehrere Notfallpläne im Gespräch

Hinter den Kulissen arbeitet die Formel 1 bereits an Alternativen. Eine Möglichkeit wäre, das Rennen kurzfristig vorzuziehen. In diesem Fall müsste der gesamte Ablauf mit Sprint und Qualifying nach vorne verlegt werden. 

Auch ein späterer Rennstart am Sonntag wird diskutiert, abhängig davon, wie sich das Wetter entwickelt. Im schlimmsten Fall droht sogar eine Absage. 

Die Situation ist besonders brisant, weil bereits zwei Saisonrennen gestrichen wurden. Ein weiterer Ausfall würde den Kalender zusätzlich durcheinanderbringen.

Sicherheit hat oberste Priorität

Das Reglement der FIA lässt bei extremen Wetterbedingungen wenig Spielraum. Bei Gewitter oder Blitzeinschlägen wird ein Rennen sofort unterbrochen oder gar nicht erst gestartet. Ein entscheidender Faktor ist auch der Rettungshubschrauber: Kann dieser wegen schlechter Sicht oder Sturm nicht fliegen, darf kein Rennen stattfinden. Die Sicherheit aller Beteiligten steht klar im Vordergrund.

Teams unter Druck nach Pause

Sportlich ist die Spannung groß. Nach einer mehrwöchigen Pause bringen viele Teams neue Upgrades nach Miami. Ferrari etwa setzt auf einen überarbeiteten Unterboden, während Aston Martin an der Zuverlässigkeit des Motors gearbeitet hat. Doch das Sprintformat sorgt für zusätzlichen Druck: Nur ein einziges Training bleibt, um alle Einstellungen zu testen. Jede wetterbedingte Unterbrechung könnte wertvolle Daten kosten.

Racing Bulls sorgen für Farbtupfer

Für Aufsehen sorgt auch das Racing-Bulls-Team mit einer auffälligen Speziallackierung. Die Boliden treten in einem knalligen Gelbton an und setzen damit ein visuelles Highlight im Fahrerlager.

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