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Archivbild von LASK-Trainer Dietmar Kühbauer.
Dietmar Kühbauer kritisiert die Leistung seines Teams deutlich.
Dietmar Kühbauer kritisiert die Leistung seines Teams deutlich.
APA-Images / APA / EXPA

Kühbauer nach Rapid-Pleite: „Lieb ist zu wenig“

23.03.2026 um 10:50, Yunus Emre Kurt
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Dietmar Kühbauer findet nach der LASK-Niederlage gegen Rapid klare Worte. Trotz Traumstart verliert sein Team den Faden und steht unter Druck.

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Dietmar Kühbauer steht nach der Niederlage des LASK gegen Rapid im Fokus. Trotz früher Führung verlor seine Mannschaft den Faden und kassierte eine deutliche 2:4-Pleite. Während der Finaleinzug im ÖFB-Cup Hoffnung gibt, läuft es in der Bundesliga aktuell nicht nach Plan.

Blitzstart ohne Wirkung

Dabei begann das Spiel aus Sicht des LASK perfekt. Bereits nach wenigen Sekunden traf Samuel Adeniran zur frühen Führung. Doch die Freude währte nur kurz. Rapid gelang fast postwendend der Ausgleich und drehte die Partie noch vor der Pause. „Wenn das Spiel nur eine Minute dauert, hätten wir die drei Punkte eingefahren“, kommentierte Kühbauer nach dem Spiel trocken.

Schwächen im Spielaufbau

Für den Trainer lag das Hauptproblem vor allem im eigenen Spiel. „Wir haben den Ball zu schnell verloren und oft zu schnell nach vorne gespielt“, analysierte er. Es habe an kontrollierten Ballstaffetten gefehlt, ein entscheidender Faktor gegen einen Gegner wie Rapid. Auch bei Standards zeigte sich der LASK anfällig. Wie bereits in den vergangenen Spielen kassierten die Linzer nach einem Eckball ein Gegentor.

Hoffnung nur kurz am Leben

Nach der Pause bot sich dem LASK durchaus die Chance, noch einmal zurückzukommen. Rapid zog sich etwas zurück und überließ den Gästen mehr Ballbesitz. Selbst nach dem 1:3 blieb die Partie offen. Der Anschlusstreffer ließ kurz Hoffnung aufkommen. Doch diese wurde schnell wieder zunichte gemacht. Das vierte Gegentor fiel nur kurze Zeit später. „Sonst wären das noch sehr heiße Minuten gewesen“, meinte Kühbauer.

Fehlende Aggressivität

Trotz der Niederlage wollte der Trainer seiner Mannschaft nicht alles schlechtreden. Große strukturelle Probleme sieht er nicht. Dennoch fehlte es aus seiner Sicht an einem entscheidenden Element: Aggressivität. Rapid habe die Partie insgesamt verdient gewonnen, auch wenn der LASK phasenweise mithalten konnte.

Fokus bleibt auf Stabilität

Die aktuelle Formkurve bereitet dennoch Sorgen. Seit dem Jahreswechsel konnten die Linzer abseits des Cupbewerbs nicht mehr überzeugen. Trotzdem will Kühbauer keine grundlegenden Veränderungen vornehmen. „Wir werden genau dasselbe tun, was wir in den letzten fünf Monaten gemacht haben“, betonte er.

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