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Golling 1b vs. ATSV 1b: Beim Stand von 7:0 musste die Partie abgebrochen werden.
Golling 1b vs. ATSV 1b: Beim Stand von 7:0 muss der Schiedsrichter die Partie nach 52 Minuten beenden.
Golling 1b vs. ATSV 1b: Beim Stand von 7:0 muss der Schiedsrichter die Partie nach 52 Minuten beenden.
Adi Aschauer

Kurioser Spielabbruch: Bei 7:0 ist plötzlich Schluss

07.09.2026 um 08:41, Yunus Emre Kurt
min read
Kurioser Spielabbruch im Salzburger Unterhaus: ATSV Salzburg 1b gehen gegen Golling die Spieler aus. Nach 52 Minuten ist die Partie vorbei.

Ein außergewöhnlicher Spielabbruch sorgt im Salzburger Unterhaus für Gesprächsstoff. Das Duell zwischen der SC Golling 1b und der ATSV Salzburg 1b in der 2. Klasse Nord B war am Wochenende bereits kurz nach der Halbzeitpause beendet. Nicht wegen Unwetters, Ausschreitungen oder eines technischen Problems, den Gästen gingen schlicht die Spieler aus. Beim Stand von 7:0 waren weniger als die vorgeschriebenen sieben ATSV-Akteure auf dem Platz.

ATSV reist nur mit zehn Spielern an

Schon vor dem Anpfiff waren die Voraussetzungen für ATSV Salzburg 1b alles andere als optimal. Die Gäste reisten lediglich mit zehn Spielern nach Golling und mussten damit von Beginn an in Unterzahl antreten.

Die Hausherren nutzten die personelle Überlegenheit konsequent aus. Bereits vor der Pause baute Golling 1b die Führung deutlich aus. Alexander Spitzelseder und Jakob Brückler trafen jeweils doppelt, außerdem waren Felix Pichler, Janis Wieser und Karlo Lukacevic erfolgreich.

Damit stand bereits früh eine 7:0-Führung für die Tennengauer auf der Anzeigetafel. Doch nach der Pause sollte die Partie nicht mehr lange dauern.

Weitere Ausfälle nach der Halbzeit

Zur zweiten Hälfte kehrten zwei ATSV-Spieler verletzungsbedingt nicht mehr auf das Spielfeld zurück. Aus ursprünglich zehn Akteuren waren damit nur noch acht geworden.

Wenige Minuten später verschärfte sich die Situation weiter. In der 52. Minute konnten weitere Spieler der Gäste die Partie nicht fortsetzen. Damit unterschritt ATSV Salzburg die vorgeschriebene Mindestzahl an Spielern.

Für die Mannschaft gab es zu diesem Zeitpunkt keine Möglichkeit mehr, das Spiel regelkonform fortzuführen. Ersatzspieler standen offenbar nicht mehr zur Verfügung.

Schiedsrichter muss Partie abbrechen

Schiedsrichter Mico Vucanovic blieb deshalb keine andere Wahl, als die Begegnung nach 52 Minuten beim Stand von 7:0 abzubrechen.

Die Fußballregeln sind in diesem Punkt eindeutig. Ein Spiel darf nicht begonnen oder fortgesetzt werden, wenn eines der beiden Teams weniger als sieben Spieler auf dem Feld hat.

Wie die Partie letztlich offiziell gewertet wird, richtet sich nach den jeweiligen Wettbewerbsbestimmungen. Grundsätzlich sieht das Regelwerk vor, dass eine Mannschaft, die für einen Abbruch wegen zu weniger Spieler verantwortlich ist, die Partie verliert.

Personalprobleme ziehen sich durch den Verein

Der ungewöhnliche Abbruch kommt nicht völlig überraschend. Beim ATSV Salzburg sorgt die angespannte Personalsituation bereits seit Saisonbeginn für Probleme und das nicht nur bei der zweiten Mannschaft.

Auch die Kampfmannschaft des Stadtklubs musste in der Salzburger Liga wiederholt mit einer dünn besetzten Ersatzbank auskommen. Schon vor Saisonbeginn hatte Vigaun-Trainer Herbert Hofer öffentlich Zweifel geäußert, ob der ATSV über die gesamte Spielzeit ausreichend Spieler zur Verfügung haben werde.

Die 1b war zunächst mit einer 1:3-Niederlage gegen Salzburg City in die Saison gestartet. Danach folgte ein deutliches 2:9 gegen den Lieferinger SV. Beim Auswärtsspiel in Golling erreichten die Personalprobleme nun ihren vorläufigen Höhepunkt.

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