Damen-Slalom: Unglaubliche Shiffrin fixiert Slalom-Kugel
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Mit einer Machtdemonstration hat Ski-Star Mikaela Shiffrin in Spindleruv Mlyn vorzeitig den Gewinn der kleinen Kristallkugel im Slalom-Weltcup fixiert. Die US-Amerikanerin fuhr am Sonntag überlegen zu ihrem 108. Weltcupsieg und holte sich zum neunten Mal in ihrer Karriere die Slalom-Kugel.
Truppe auf Rang vier
In Tschechien siegte die 30-Jährige mit einem Vorsprung von 1,67 Sek. vor der Schweizerin Camille Rast. Dritte wurde die Deutsche Emma Aicher (+2,18), drei Hundertstel vor Katharina Truppe. Die Flachau-Dritte (+2,21) verbesserte sich im zweiten Durchgang trotz eines großen Fehlers noch um fünf Positionen. Katharina Huber gelang mit einem starken zweiten Lauf ebenfalls eine Aufholjagd, die Halbzeit-14. fuhr als Siebente (+2,91) in die Top Ten. "Ich habe probiert, mein Herz in die Hand zu nehmen", sagte Huber im ORF.
Katharina Gallhuber sammelte bei der Olympia-Generalprobe als 14. (+4,28) gute Argumente für eine Nominierung für die Winterspiele in Italien. "Lieber wäre mir gewesen, wenn ich heute ein bombastisches Ergebnis gezeigt hätte", betonte die Niederösterreicherin allerdings. Im Rennen um die Cortina-Teilnahme ist neben Gallhuber auch noch Lisa Hörhager, die zu Sturz kam und ausschied. Sie wurde zu Untersuchungen ins Spital gebracht.
Insgesamt 17 Kugeln für Shiffrin
Shiffrin liegt im Slalom-Weltcup zwei Rennen vor Saisonende nun uneinholbar 288 Punkte vor Rast. Im Gesamtweltcup baute Shiffrin den Vorsprung auf die Schweizerin nach ihrem 71. Slalom-Weltcupsieg, dem siebenten im achten des Olympia-Winters, auf 170 Zähler aus. Für die fünfmalige Gesamtweltcupsiegerin ist es die zwölfte Disziplinen-Kugel nach zwei Gesamtsiegen im Riesentorlauf und einem im Super-G.