Baumgartner verpasst die WM: Das ist seine Verletzung
Inhalt
- Verletzung beim Aufwärmen
- Rangnick spricht von bitterem Verlust
- Einer der wichtigsten ÖFB-Spieler
- Nachnominierung noch offen
- Entwarnung bei David Alaba
Wenige Tage vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft muss Österreich einen schweren Rückschlag verkraften. Christoph Baumgartner wird bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko definitiv fehlen.
Die MRT-Untersuchung nach dem Testspiel gegen Tunesien brachte die traurige Gewissheit: Der Offensivspieler von RB Leipzig hat sich eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel zugezogen und fällt für das Turnier aus.
Für Teamchef Ralf Rangnick ist der Ausfall besonders bitter, zählt Baumgartner doch zu den wichtigsten Spielern im österreichischen Nationalteam.
Verletzung beim Aufwärmen
Die Sorgen begannen bereits vor dem Anpfiff der WM-Generalprobe gegen Tunesien. Baumgartner verspürte beim Aufwärmen nach einem Torschuss plötzlich Beschwerden und musste kurzfristig passen. Schon unmittelbar nach dem Spiel klangen die Aussagen von Teamchef Ralf Rangnick wenig optimistisch.
Nun brachte die MRT-Untersuchung endgültige Klarheit. Die Diagnose lautet Muskelverletzung im rechten Oberschenkel und damit das vorzeitige Aus für die Weltmeisterschaft.
Rangnick spricht von bitterem Verlust
Der Ausfall trifft das österreichische Nationalteam hart. „Das ist für Christoph und für uns als Team natürlich eine sehr bittere Nachricht“, erklärte Rangnick nach Bekanntwerden der Diagnose.
Der Teamchef betonte zudem die sportliche und menschliche Bedeutung des Leipzig-Legionärs für die Mannschaft. „Er ist ein wichtiger Spieler und eine zentrale Persönlichkeit innerhalb unserer Mannschaft. Jetzt gilt unsere volle Unterstützung seiner Genesung.“
Einer der wichtigsten ÖFB-Spieler
Baumgartner gehörte in den vergangenen Jahren zu den prägenden Figuren im Team von Ralf Rangnick. Mit seiner Vielseitigkeit, seinem hohen Laufpensum und seiner Torgefahr war der 26-Jährige aus der Startelf kaum wegzudenken. Gerade im aggressiven Pressing-System des Teamchefs nahm Baumgartner eine Schlüsselrolle ein. Sein Ausfall zwingt den ÖFB nun dazu, kurz vor Turnierbeginn wichtige personelle Anpassungen vorzunehmen.
Nachnominierung noch offen
Wie der Kaderplatz von Baumgartner besetzt wird, steht derzeit noch nicht fest. Der Österreichische Fußball-Bund erklärte, dass die weiteren Schritte aktuell intern abgestimmt werden. Eine Entscheidung über eine mögliche Nachnominierung soll zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.
Entwarnung bei David Alaba
Neben Baumgartner hatte auch David Alaba zuletzt für Sorgenfalten gesorgt. Der ÖFB-Kapitän musste beim Testspiel gegen Tunesien zur Halbzeit vorsorglich in der Kabine bleiben, nachdem er muskuläre Probleme verspürt hatte. Die Untersuchungen brachten jedoch deutlich bessere Nachrichten. Alaba wird bei der Weltmeisterschaft zur Verfügung stehen und kann die Reise in die USA antreten.