Direkt zum Inhalt
Carney Chukwuemeka jubelt mit Alexander Prass und Marcel Sabitzer nach seinem Tor im ÖFB-Trikot.
Carney Chukwuemeka: Der 22-jährige ÖFB-Teamspieler steht beim BVB eigentlich noch bis 2030 unter Vertrag.
Carney Chukwuemeka: Der 22-jährige ÖFB-Teamspieler steht beim BVB eigentlich noch bis 2030 unter Vertrag.
APA-Images / APA / GEORG HOCHMUTH

BVB-Aus: ÖFB-Star darf Dortmund verlassen

19.08.2026 um 13:36, Yunus Emre Kurt
min read
Bei Borussia Dortmund könnte es noch einen prominenten Abgang geben. ÖFB-Teamspieler Carney Chukwuemeka darf den BVB bei einem Top-Angebot verlassen.

Bei Borussia Dortmund könnte sich wenige Wochen vor dem Ende der Transferperiode noch einiges tun. Einer der überraschenden Abgangskandidaten ist ausgerechnet ÖFB-Teamspieler Carney Chukwuemeka. Der 22-Jährige besitzt beim BVB zwar einen langfristigen Vertrag bis 2030, dennoch sollen die Dortmunder bei einem entsprechend attraktiven Angebot gesprächsbereit sein. Für den gebürtigen Wiener könnte damit noch in diesem Sommer ein überraschender Wechsel bevorstehen.

BVB würde Chukwuemeka ziehen lassen

Die Zukunft von Carney Chukwuemeka bei Borussia Dortmund ist offenbar offener als bislang angenommen. Laut Informationen von „Sky“ würde der Bundesligist den österreichischen Teamspieler bei einem überzeugenden Angebot noch in diesem Transferfenster abgeben.

Transfer-Experte Patrick Berger beschreibt den 22-Jährigen als technisch herausragenden Fußballer, verweist allerdings zugleich auf dessen Verletzungsanfälligkeit. Chukwuemeka hatte sich für die neue Saison unter Trainer Niko Kovac viel vorgenommen, wird derzeit aber erneut von leichten muskulären Beschwerden gebremst.

Ein Verkauf ist demnach nicht zwingend geplant. Sollte allerdings ein Klub mit einem finanziell attraktiven Angebot auf Dortmund zukommen, wären die Verantwortlichen offenbar bereit, über einen Transfer zu sprechen.

Neue Konkurrenz im Dortmunder Mittelfeld

Ein Grund für die offene Haltung des BVB dürfte die veränderte Konkurrenzsituation sein. Dortmund hat sein Mittelfeld im Sommer kräftig umgebaut und gleich mehrere neue Spieler verpflichtet. Konstantinos Karetsas, Giannis Konstantelias und Joey Veerman erhöhen den Konkurrenzkampf im Zentrum deutlich.

Für Chukwuemeka wird es damit schwieriger, sich einen dauerhaften Stammplatz zu erkämpfen. Der technisch starke Mittelfeldspieler besitzt zwar Qualitäten im offensiven Zentrum und in engen Räumen, muss sich beim BVB allerdings gegen zahlreiche Konkurrenten behaupten.

Dabei hatte Dortmund vor einem Jahr noch große Hoffnungen in den ehemaligen Chelsea-Spieler gesetzt. Nach einer Leihe verpflichtete der BVB Chukwuemeka im Sommer 2025 fest. Damals bezeichneten die Verantwortlichen seine Kreativität und seine technischen Fähigkeiten als wichtige Verstärkung für das offensive Mittelfeld.

Verletzungen bremsen ÖFB-Star erneut

Das größte Problem in Chukwuemekas bisheriger Karriere bleibt seine körperliche Verfassung. Immer wieder wurde der Mittelfeldspieler von Verletzungen zurückgeworfen. Auch aktuell soll er mit leichten muskulären Problemen zu kämpfen haben.

Für den BVB ist das bei der langfristigen Kaderplanung ein Unsicherheitsfaktor. Chukwuemeka selbst hatte noch im Frühjahr erklärt, dass er körperlich große Fortschritte gemacht habe und davon überzeugt sei, sein bestes Niveau noch nicht gezeigt zu haben.

Auch für Österreich ist seine Entwicklung von Interesse. Der in Wien geborene Chukwuemeka spielte zunächst für englische Nachwuchsnationalteams, ehe er sich 2026 für das ÖFB-Team entschied. Damit zählt er zu den prominentesten Legionären im österreichischen Nationalteam.

Chukwuemeka eigentlich bis 2030 gebunden

Zeitdruck hat Borussia Dortmund bei der Personalie grundsätzlich nicht. Chukwuemekas Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2030. Der BVB müsste seinen Mittelfeldspieler daher keinesfalls unter Wert verkaufen und kann auf ein entsprechend lukratives Angebot warten.

Chukwuemeka ist zudem nicht der einzige Spieler, bei dem es in Dortmund noch Bewegung geben könnte. Auch bei Fabio Silva gilt ein Transfer als möglich. Bei einem Angebot in der Größenordnung von rund 20 Millionen Euro sollen die Dortmunder gesprächsbereit sein.

more