Argentinien vs. Österreich: Marktwerte hinter dem WM-Kracher
Inhalt
- Julián Álvarez führt das Millionen-Ensemble an
- Österreich setzt auf Teamgeist statt Millionen
- Wanner ist Österreichs großes Zukunftsprojekt
- Der Schlüssel liegt im Mittelfeld
- Alaba hat gegen Messi eine positive Bilanz
Wenn Österreich am Montagabend bei der WM 2026 auf Argentinien trifft, geht es nicht nur sportlich um einen echten Kracher. Auch bei den Marktwerten zeigt sich, warum die Südamerikaner als einer der großen Turnierfavoriten gelten.
Während der ÖFB-Kader aktuell auf rund 245 Millionen Euro geschätzt wird, bringt der amtierende Weltmeister laut Marktwerten mehr als 800 Millionen Euro auf den Rasen.
Julián Álvarez führt das Millionen-Ensemble an
Besonders beeindruckend ist der Blick auf die wertvollsten Einzelspieler. An der Spitze steht Atlético-Madrid-Star Julián Álvarez. Der Angreifer wird derzeit auf rund 100 Millionen Euro taxiert und ist damit der teuerste Spieler im argentinischen Aufgebot. Dicht dahinter folgt Mittelfeldmotor Enzo Fernández, dessen Marktwert bei rund 90 Millionen Euro liegt.
Dazu kommt mit Lionel Messi jener Spieler, dessen tatsächlicher Wert weit über jede Marktwert-Schätzung hinausgeht.
Österreich setzt auf Teamgeist statt Millionen
Im österreichischen Team fällt der finanzielle Vergleich deutlich bescheidener aus. Der wertvollste fitte Spieler im Kader von Teamchef Ralf Rangnick ist Bayern-Profi Konrad Laimer. Der Mittelfeldspieler wird aktuell mit rund 32 Millionen Euro bewertet. Trotzdem will sich Österreich von den Zahlen nicht einschüchtern lassen. Die Hoffnung liegt auf Teamgeist, Pressing und mannschaftlicher Geschlossenheit.
Wanner ist Österreichs großes Zukunftsprojekt
Besonders viel Potenzial steckt in Paul Wanner. Das Offensivtalent zählt zu den größten Hoffnungen des österreichischen Fußballs und wird bereits auf rund 22 Millionen Euro geschätzt. Der junge Kreativspieler steht sinnbildlich für eine neue Generation, die bei dieser WM für Überraschungen sorgen möchte.
Auch an der Seitenlinie treffen zwei völlig unterschiedliche Trainerprofile aufeinander. Lionel Scaloni hat Argentinien seit 2018 zu einer der erfolgreichsten Nationalmannschaften der Welt geformt. Der Weltmeister-Coach holt im Schnitt beeindruckende 2,43 Punkte pro Spiel. Auf der anderen Seite steht Ralf Rangnick, der Österreich seit 2022 ein neues Gesicht verpasst hat.
Mit aggressivem Pressing, schnellem Umschaltspiel und mutigem Auftreten führte er das ÖFB-Team zurück auf die große WM-Bühne.
Der Schlüssel liegt im Mittelfeld
Österreich weiß, wo die größte Gefahr lauert. Argentinien versucht sein Spiel über Enzo Fernández, Rodrigo De Paul und Alexis Mac Allister aufzubauen. Von dort sollen die entscheidenden Pässe auf Lionel Messi oder Julián Álvarez folgen. Rangnicks Plan dürfte daher klar sein: Frühes Pressing, intensive Zweikämpfe und möglichst wenig Raum im Zentrum.
Alaba hat gegen Messi eine positive Bilanz
Für zusätzliche Hoffnung sorgt David Alaba. Der ÖFB-Kapitän traf in seiner Karriere bereits mehrfach auf Lionel Messi. In offiziellen Pflichtspielen gewann Alaba drei der bisherigen vier Duelle gegen den Argentinier. Alle Begegnungen fanden in der UEFA Champions League statt.