Arda Saatçi: Ultraläufer wollte ursprünglich DIESEN Beruf
Inhalt
- Traum vom Profifußball platzte
- Kompletter Neustart
- „Warum nicht?“
- Millionen verfolgen seine Challenges
- Zwei Marathons pro Tag
- „Dein Kopf lügt dich an“
- Eltern prägen seinen Ehrgeiz
Arda Saatçi gehört mittlerweile zu den bekanntesten Fitness- und Lauf-Influencern Europas. Mit extremen Herausforderungen, motivierenden Videos und spektakulären Laufprojekten begeistert der Berliner Millionen Menschen in sozialen Netzwerken. Dabei begann seine Geschichte ursprünglich ganz anders.
Traum vom Profifußball platzte
Saatçi wuchs in Berlin auf und träumte schon als Kind von einer Karriere als Fußballprofi. Bereits mit sechs Jahren begann er zu spielen und investierte jahrelang alles in diesen Traum. Freizeit, Freunde und vieles andere ordnete er dem Sport unter. Der heute 28-Jährige spielte später unter anderem für die U19 des Berliner AK und den SV Altlüdersdorf. Mit 18 Jahren musste er jedoch akzeptieren, dass es nicht für den Profifußball reichen würde.
Kompletter Neustart
Diese Erkenntnis traf ihn hart. Saatçi begann danach ein BWL-Studium und arbeitete zeitweise auf dem Bau sowie in einer Hausverwaltung. Gleichzeitig entdeckte er neue Sportarten für sich. Nach ersten Erfahrungen im Boxen konzentrierte er sich zunehmend auf Krafttraining und Laufen. Was ursprünglich nur als Ausgleich gedacht war, entwickelte sich schnell zur neuen Leidenschaft.
„Warum nicht?“
Mit der Zeit steigerte Saatçi sein Training immer weiter. Er lief teilweise zweimal täglich, absolvierte zusätzlich Krafttraining und optimierte Ernährung, Schlaf und Tagesabläufe bis ins Detail. Schon bald suchte er gezielt extreme Herausforderungen. Mehrere Marathons hintereinander, tausende Klimmzüge oder tagelange Laufprojekte wurden für ihn zum Alltag. Seine Einstellung dazu fasst Saatçi simpel zusammen: „Warum nicht?“
Millionen verfolgen seine Challenges
Der große Durchbruch gelang ihm schließlich mit spektakulären Laufprojekten. 2024 lief Saatçi von Berlin bis nach New York und dokumentierte fast jeden Schritt seiner rund 3.000 Kilometer langen Reise. Trotz eines Stressbruchs im Schienbein zog er die Challenge durch. Ein Jahr später folgte bereits das nächste Extremprojekt.
Zwei Marathons pro Tag
Bei seiner Japan-Challenge lief Saatçi 43 Tage lang durchschnittlich zwei Marathons pro Tag. Die körperliche und mentale Belastung brachte ihm weltweit Aufmerksamkeit ein. Vor allem seine Motivationsvideos verbreiteten sich millionenfach.
„Dein Kopf lügt dich an“
Besonders bekannt wurde Saatçi durch seine direkten Motivationsansagen. „Dein Kopf sagt dir, du sollst aufhören. Dein Körper sagt dir, es geht nicht mehr weiter. Beide lügen“, erklärte er in einem seiner Videos. Für viele Fans steht der Berliner genau deshalb für mentale Stärke und Disziplin.
Mittlerweile folgen Saatçi Millionen Menschen online. Seine Inhalte verbinden Fitness, Motivation und persönliche Grenzerfahrungen. Dabei wirkt der Berliner auf viele Fans besonders authentisch, weil er seine Ratschläge selbst täglich vorlebt.
Eltern prägen seinen Ehrgeiz
Eine wichtige Rolle spielen für Saatçi auch seine Eltern. Als Sohn türkischer Einwanderer habe er früh gelernt, dass harte Arbeit entscheidend sei. „Meine Eltern werden immer meine größten Helden bleiben“, sagte er. Diesen Ehrgeiz zeigt der Berliner bis heute bei jeder neuen Herausforderung.