Nach nur drei Monaten: Riera verlässt Eintracht Frankfurt
Inhalt
- Blitz-Aus für Albert Riera bei Eintracht Frankfurt
- Die Karriere von Albert Riera
- Vertrag bis 2028 und trotzdem die überraschende Trennung
- Kritik an Albert Riera wurde immer lauter
- Interne Spannungen bei Eintracht Frankfurt
- Das sagt Albert Riera zu seinem Aus
Albert Riera ist bei Eintracht Frankfurt schon wieder Geschichte. Der deutsche Traditionsklub hat sich nach nur drei Monaten überraschend von Riera getrennt. Trotz eines Vertrags bis 2028 zog die Eintracht nach einer enttäuschenden Saison die Reißleine. Nach verpasstem Europacup, schwachen Ergebnissen und Berichten über interne Spannungen endet das Kapitel Albert Riera bei Eintracht Frankfurt deutlich früher als erwartet.
Blitz-Aus für Albert Riera bei Eintracht Frankfurt
Im Februar wurde Albert Riera noch als großer Hoffnungsträger präsentiert. Der ehemalige Liverpool-Star sollte Eintracht Frankfurt zurück an die Spitze der Bundesliga führen. Doch daraus wurde nichts. Nach nur 14 Liga-Spielen ist für Riera bereits wieder Schluss.
Die Bilanz des Spaniers fällt ernüchternd aus. Vier Siege, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen reichten am Ende nur für Platz acht in der Bundesliga. Damit verpasste Eintracht Frankfurt erstmals seit 2020 die Qualifikation für einen europäischen Bewerb. Besonders bitter: Noch zu Saisonbeginn spielte der Klub in der Champions League.
Die Karriere von Albert Riera
Albert Riera war als Spieler einst ein bekannter Name im europäischen Fußball. Der Spanier spielte unter anderem für den FC Liverpool, Manchester City, Galatasaray und Watford. Vor allem seine Zeit bei Liverpool machte Albert Riera international bekannt. Zwischen 2008 und 2010 absolvierte er 56 Spiele für die „Reds“ unter Trainer Rafa Benitez.
Auch für die spanische Nationalmannschaft lief Riera insgesamt 16-mal auf. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere wechselte der 44-Jährige auf die Trainerbank und machte sich vor allem in Slowenien einen Namen. Mit Olimpija Ljubljana gewann der Trainer Meisterschaft und Cup, später feierte er auch mit Celje internationale Erfolge.
Vertrag bis 2028 und trotzdem die überraschende Trennung
Besonders überraschend kommt das schnelle Ende deshalb, weil Albert Riera erst im Februar einen langfristigen Vertrag bis Sommer 2028 unterschrieben hatte. Trotzdem erfolgte nun die sofortige Trennung.
In einem Posting auf X sprach der Verein offiziell von einer „einvernehmlichen Lösung“. Gemeinsam mit Riera verlassen auch seine Co-Trainer Pablo Remon Arteta und Lorenzo Dolcetti den Klub. Dass Eintracht Frankfurt so schnell reagiert, zeigt, wie groß die Unzufriedenheit intern gewesen sein dürfte.
Kritik an Albert Riera wurde immer lauter
Neben den schwachen Ergebnissen stand Albert Riera auch wegen seines Auftretens immer wieder in der Kritik. Der Spanier gilt als emotionaler Trainer mit klaren Vorstellungen vom Fußball. Sein ballbesitzorientierter Stil soll allerdings nicht optimal zur Mannschaft gepasst haben.
Gleichzeitig kassierte Eintracht Frankfurt unter Riera immer wieder einfache Gegentore. Auch seine öffentlichen Aussagen sorgten regelmäßig für Diskussionen. Medien in Deutschland berichteten zuletzt zunehmend kritisch über den Trainer.
Interne Spannungen bei Eintracht Frankfurt
Besonders brisant waren Berichte über angebliche Konflikte innerhalb der Mannschaft. Im Mittelpunkt stand zuletzt Stürmer Jonathan Burkardt.
Nach einem Treffer gegen Borussia Dortmund zeigte Burkardt demonstrativ Richtung Trainerbank. Die Szene sorgte in Deutschland für große Aufmerksamkeit und heizte die Diskussionen über mögliche Probleme zwischen Mannschaft und Trainer zusätzlich an.
Anschließend wurde über Spannungen zwischen Albert Riera und mehreren Spielern spekuliert. Der Spanier selbst hatte die Gerüchte zuvor noch als „Unsinn“ bezeichnet.
Das sagt Albert Riera zu seinem Aus
Nach der Trennung meldete sich Albert Riera selbst zu Wort und übernahm Verantwortung für die enttäuschenden Ergebnisse.
„Der Klub und ich haben gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden“, erklärte er auf eintracht.de, der offiziellen Website des Fußballclubs.
Außerdem sagte der Spanier: „Als Trainer übernehme ich die Verantwortung für die sportlichen Ergebnisse. Mein Ziel war immer, die Spieler weiterzuentwickeln und erfolgreich zu sein.“
Trotz des schnellen Endes zeigte sich Riera versöhnlich. „Ich bin dankbar, Teil der Geschichte von Eintracht Frankfurt gewesen zu sein und wünsche dem Verein alles Gute für die Zukunft.“