David Alaba vor Transfer: Italien-Giganten buhlen um ÖFB-Star
- Inter Mailand zeigt Interesse
- AC Milan ebenfalls noch im Rennen
- Interesse auch außerhalb Europas
- Alaba hält sich bedeckt
- Entscheidung in den nächsten Wochen erwartet
Der Transferpoker um Alaba nimmt weiter Fahrt auf. Nach seinem Abschied von Real Madrid ist der ÖFB-Kapitän weiterhin vereinslos, doch mehrere internationale Topklubs sollen sich bereits in Stellung gebracht haben.
Alaba hält sich bedeckt
Der 34-Jährige äußert sich bislang zurückhaltend zu seiner Zukunft. „Ich habe mir überhaupt keine Gedanken gemacht um meine Zukunft, auch auf Klubebene. Ich war wirklich hier und jetzt sehr, sehr konzentriert und fokussiert auf diese Weltmeisterschaft“, so der ÖFB-Kapitän.
Die Enttäuschung müsse erst verarbeitet werden. „Das wird sicherlich ein paar Tage dauern und brauchen. Und dann mache ich mir natürlich Gedanken.“
Entscheidung in den nächsten Wochen erwartet
Mit dem Ende der WM dürfte es jetzt schnell gehen. Der Beginn der Saisonvorbereitung erhöht den Druck auf eine Entscheidung. Für Alaba geht es dabei wohl auch um die letzte große Station seiner Karriere.
Inter Mailand zeigt Interesse
Die Gerüchte um einen Wechsel nach Italien reißen nicht ab. Laut der Gazzetta dello Sport steht Alaba erneut auf der Liste von Inter Mailand. Der italienische Meister plant einen Umbau der Defensive.
Hintergrund sind mehrere Abgänge: Mit Stefan de Vrij und Francesco Acerbi haben erfahrene Innenverteidiger den Klub verlassen. Inter sucht gezielt nach erfahrenen Spielern mit internationaler Klasse.
Genau hier bringt Alaba seine Stärken ein. Der 34-Jährige kann in der Innenverteidigung, auf der linken Seite und im Mittelfeld eingesetzt werden und verfügt über jahrelange Erfahrung auf Topniveau.
Allerdings gilt er weiterhin nicht als erste Wahl. Ganz oben auf der Wunschliste steht Chelsea-Verteidiger Trevoh Chalobah. Auch Bologna-Verteidiger Jhon Lucumí wird als Alternative gehandelt.
AC Milan ebenfalls noch im Rennen
Auch AC Milan beschäftigt sich mit Alaba. Der Klub prüft mehrere Optionen für die Defensive und sieht im ÖFB-Kapitän eine flexible Verstärkung für mehrere Positionen.
Berichten zufolge hat es bereits erste Gespräche mit seinem Umfeld gegeben. Im Fokus stehen dabei vor allem die finanziellen Rahmenbedingungen sowie sein Fitnesszustand.
Interesse auch außerhalb Europas
Neben den beiden Topklubs aus Italien beobachten weitere Vereine die Situation genau. Als mögliche Ziele werden Manchester United, Inter Miami rund um Superstar Lionel Messi und Galatasaray Istanbul genannt.
Auch ein Wechsel in die US-amerikanische Major League Soccer (MLS) oder in die Saudi Pro League gilt als Option. Beide Ligen locken mit lukrativen Angeboten für erfahrene Topspieler.