„Walek wandert“: Dirk Stermann geht fremd
- Grissemann war bei seiner Premiere
- Stermann: „Ich implodiere“
- Papa, Opa und Hundebesitzer
- Stermann ist kein guter Premierengast
Seit Jahren zählt Dirk Stermann zu den fixen Größen im österreichischen Unterhaltungsbusiness. Am Ostersonntag zeigt sich der Kabarettist und Moderator im Ö3-Format „Walek wandert“ von einer ungewöhnlich persönlichen Seite. Gemeinsam mit Ö3-Urgestein Tom Walek spaziert er rund um das Strombad Kritzendorf und gibt überraschend offene Einblicke in sein Leben, spricht über Humor, seine Familie und sein neues Programm.
Grissemann war bei seiner Premiere
Anfang März feierte Stermann mit seinem zweiten Soloprogramm „20 Spritzer bis Amstetten“ Premiere. War auch sein langjähriger Bühnenpartner Christoph Grissemann mit dabei? Ja, war er – wenn auch mit einem Augenzwinkern. „Grissemann war bei der Premiere überraschenderweise. Hat aber gesagt, er kommt nur, um zu schauen, ob ich irgendwelche Witze von ihm gestohlen habe“, schmunzelt der 60-jährige gebürtige Deutsche.
Stermann: „Ich implodiere“
Große Nervosität vor solchen Momenten wie einer Premiere kennt Stermann übrigens nicht. Im Gegenteil: „Ich implodiere, also ich bin ganz ruhig. Je stressiger etwas ist, umso ruhiger werde ich.“ Und weiter: „Das tue ich aber auch wahrscheinlich, um mich selber zu verarschen. Dass ich so tue, als hätte ich die Situation im Griff – was ich noch nie hatte im Leben. Aber in dem Fall versuche ich es halt so.“
Papa, Opa und Hundebesitzer
Während der Wanderung gibt Stermann aber auch einiges Privates preis, zum Beispiel über das Älterwerden und seinen Familienalltag. „Ich habe noch immer ein schulpflichtiges Kind und bin aber jetzt auch Großvater geworden. Das heißt, jetzt bin ich Opa, Papa und Hundebesitzer.“
Stermann ist kein guter Premierengast
Was durchaus überraschend kommt: Dirk Stermann bezeichnet sich selbst als keinen guten Premierengast. Obwohl er selbst auf der Bühne steht, beschreibt er sich als schwieriges Publikum. „Es gibt eine ganze Reihe von Leuten, die ich sehr lustig finde. Ich bin aber kein gutes Publikum. Ich lache nie sehr laut.“ Genau deshalb meidet er auch Veranstaltungen seiner Kollegen. „Darum gehe ich auch nie zu Premieren […], weil ich denke: Mich hätte ich nicht gerne als Publikum, wenn ich du wäre. Heißt aber nicht, dass ich das nicht schätze, was die machen.“