Direkt zum Inhalt
Ö3-„Frühstück bei mir“
Robert Palfrader und David Schalko zu Gast in Ö3-„Frühstück bei mir“.
Robert Palfrader und David Schalko zu Gast in Ö3-„Frühstück bei mir“.
ORF/Hitradio Ö3/Norbert Ivanek

Schalko & Palfrader: ORF-Kultserie „Braunschlag“ ist zurück

15.03.2026 um 10:43, Weekend Redaktion
min read
14 Jahre nach „Braunschlag“ kehren Robert Palfrader und David Schalko zurück. Im Ö3-Interview sprechen sie über Freundschaft, alte Zeiten und das Comeback.

Ganze 14 Jahre hat es gedauert, bis die ORF-Kultserie "Braunschlag" aus 2012 endlich fortgesetzt wird. Schauspieler Robert Palfrader und Serienerfinder David Schalko stehen wieder gemeinsam im Rampenlicht, wenn die Fortsetzung am 20. und 21. März um 20.15 Uhr auf ORF 1 zu sehen ist. 

Vorab waren die beiden langjährigen Freunde am Sonntag zu Gast bei Claudia Stöckl in der Ö3-Sendung „Frühstück bei mir“ und plauderten über alte Zeiten, ihre Freundschaft und das Wiedersehen mit dem Cast.

Nina Proll musste „verändert“ werden

Dabei verriet Schalko auch, wer sich aus seiner Sicht seit der ersten Staffel am besten gehalten hat: „Eindeutig Nina Proll“, lacht der Regisseur. „Nina hat sich fast unglaubwürdig gut gehalten. Man hat sie beinahe verändern müssen, damit man weiß, dass 14 Jahre vergangen sind.“

Palfrader: „Ich bin nach wie vor ein Trottel“

Robert Palfrader, der als Bürgermeister Gerri Tschach Kultstatus erreichte, sieht seine eigene Entwicklung deutlich humorvoller. „Mich hat man verjüngen müssen, damit das Publikum glaubt, es waren nur 14 Jahre, weil ich biologisch sicher um 25 Jahre gealtert bin. Ich lebe ja nicht so gesund wie Nina. Ich trinke sehr viel Bier und esse Schweinsbraten. Das bin ich meinem Gesicht schuldig. Wenn man einmal schiarch ist, muss man schiarch bleiben.“ Auch auf die Frage, ob er im Laufe der Jahre zumindest weiser geworden sei, antwortete der Schauspieler trocken: „Nein, ich bin nach wie vor ein Trottel.“

Zigaretten besiegelten Freundschaft

Die Freundschaft zwischen Palfrader und Schalko reicht viele Jahre zurück und begann eher zufällig. Auslöser war laut Palfrader ein simples Packerl Zigaretten. „Dem David sind auf der Josefstädter Straße die Zigaretten ausgegangen und deshalb ist er in mein Kaffeehaus gegangen, weil noch Licht gebrannt hat“, erinnert sich der Schauspieler. Damals war Palfrader gerade einmal 23 Jahre alt und führte das „Cafe Torberg“ in der Strozzigasse. Schalko wurde schnell zum Stammgast, allerdings selten allein. „David war ein außergewöhnlicher Stammgast, weil er immer mit einer Partie dahergekommen ist. Menschen, die wahnsinnig viel gesoffen haben. Ich habe gewusst: Wenn die kommen, dann ist die Miete gezahlt.“ Schließlich war es auch Schalko, der Palfrader den Weg ins Fernsehen ebnete. Für seine Sendung „ZAP“ schlug er ihn als Moderator vor und Palfrader bekam prompt den Job. „Weil Robert schon damals das ganze Kaffeehaus unterhalten hat.“

Privatleben zwischen Langzeitliebe und zweiter Ehe

Mittlerweile sind beide zweifache Väter, ihre Lebenswege in Sachen Liebe sind allerdings unterschiedlich verlaufen. Palfrader ist seit 36 Jahren mit derselben Frau zusammen, Schalko schon zum zweiten Mal verheiratet. Heiraten könnte Letzterer seine langjährige Partnerin trotzdem noch. „Irgendwann sollten wir vorsorgen, damit sie eine Witwenpension bekommt“, sagt er schmunzelnd.

Comeback als „Kaiser“?

Viele Fans sprechen Robert Palfrader bis heute als „Kaiser“ an, eine Rolle, die ihm große Popularität bescherte. Ganz ausschließen will er ein Comeback als Robert Heinrich I. nicht. „Für einen Jahresrückblick schon“, sagt er. „Die Uniform passt jedenfalls noch.“ Fest steht jedenfalls: Mit dem neuen „Braunschlag“ kehren Palfrader und Schalko gemeinsam zu einem ihrer größten TV-Erfolge zurück. Und ihre Freundschaft scheint dabei genauso lebendig wie vor 14 Jahren.

more