Filmlegende tot: Diese Rolle von ihm kannte jeder
- Tim Curry stirbt mit 80 Jahren
- Tim Curry wurde als Frank N. Furter weltberühmt
- Als Pennywise lehrte Tim Curry Millionen das Fürchten
- Schlaganfall veränderte Tim Currys Leben
Die Filmwelt trauert um eine ihrer schillerndsten Figuren: Tim Curry ist tot. Der britische Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Weltberühmt wurde er als Dr. Frank N. Furter in der „Rocky Horror Picture Show“ und als Horror-Clown Pennywise in Stephen Kings „Es“.
Tim Curry stirbt mit 80 Jahren
Wie mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf Currys Managerin berichten, starb Tim Curry am Dienstagabend, 25. August 2026, in seinem Haus in Los Angeles. Laut Berichten wurde auch die Polizei zu dem Anwesen gerufen. Hinweise auf Fremdverschulden gab es demnach nicht.
Damit verliert die Film- und Theaterwelt einen Schauspieler, dessen außergewöhnliche Rollen über Jahrzehnte hinweg Kultstatus erlangten.
Tim Curry wurde als Frank N. Furter weltberühmt
Seinen großen Durchbruch feierte Tim Curry als Dr. Frank N. Furter. Bereits 1973 spielte er die exzentrische Figur in der Bühnenproduktion der „Rocky Horror Show“. Zwei Jahre später folgte die Filmversion „The Rocky Horror Picture Show“.
Mit Make-up, Strapsen und Stöckelschuhen wurde Curry zur unverwechselbaren Kultfigur. Die zunächst ungewöhnliche Produktion entwickelte sich zu einem weltweiten Phänomen und machte den britischen Schauspieler Tim Curry international bekannt.
An seiner Seite waren im Film unter anderem Susan Sarandon und Barry Bostwick zu sehen.
Als Pennywise lehrte Tim Curry Millionen das Fürchten
Doch Tim Curry konnte auch ganz anders. 1990 übernahm er in der Verfilmung von Stephen Kings „Es“ die Rolle des Pennywise. Sein unheimliches Grinsen und seine bedrohliche Darstellung machten Tim Curry als Pennywise für viele Zuschauer unvergesslich.
Auch in Filmen wie „Kevin – Allein in New York“, „Jagd auf Roter Oktober“, „Die drei Musketiere“, „Annie“ und „Muppets – Die Schatzinsel“ war Curry zu sehen.
Daneben feierte der Schauspieler große Erfolge auf der Bühne. Am Broadway spielte er unter anderem Mozart in „Amadeus“ sowie King Arthur in „Spamalot“. Insgesamt wurde Tim Curry dreimal für einen Tony Award nominiert.
Schlaganfall veränderte Tim Currys Leben
2012 erlitt Tim Curry einen schweren Schlaganfall. Danach war er teilweise gelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen. Aus großen Filmrollen zog er sich zunehmend zurück, arbeitete jedoch weiterhin als Sprecher.
Auch seiner berühmtesten Produktion blieb er verbunden. Bei der TV-Neuverfilmung der „Rocky Horror Picture Show“ 2016 wirkte Curry als Erzähler mit.
2025 veröffentlichte der Schauspieler schließlich seine Autobiografie „Vagabond“, die er auch selbst als Hörbuch einsprach.
Nun ist der Mann, der als Frank N. Furter provozierte und als Pennywise Generationen das Fürchten lehrte, im Alter von 80 Jahren gestorben.