Seit Jahren zählt Philipp Hansa zu den bekanntesten Stimmen des Landes. Gemeinsam mit Robert Kratky begleitet derÖ3-Moderator Millionen Österreicher durch den Morgen, sorgt für gute Laune und den perfekten Start in den Tag. Doch während Philipp Hansa im Radio stets voller Energie wirkt, sah die Realität hinter den Kulissen lange ganz anders aus. Jetzt spricht der Moderator im Podcast "MINDGAMES" offen über Schlafmangel, enormen Druck und eine Zeit, in der ihn sein Traumjob an die Grenzen brachte.
Blitzkarriere von Philipp Hansa beim Ö3-Wecker
Für Philipp Hansa ging es beim ORF schon früh steil bergauf. Bereits mit nur 24 Jahren bekam er die große Chance und übernahm den legendären Ö3-Wecker. Damit trat er die Nachfolge von Andi Knoll an – eine Aufgabe, die im österreichischen Radio als echte Königsklasse gilt. Besonders emotional war für den jungen Moderator die Zusammenarbeit mit Robert Kratky, der für Philipp Hansa schon lange ein großes Vorbild gewesen sei.
Doch genau diese Ausgangslage setzte den Ö3-Star massiv unter Druck. Schließlich wollte Philipp Hansa beweisen, dass er der großen Verantwortung gewachsen ist. Tag für Tag hörten ihm Millionen Menschen zu, jeder Fehler wäre sofort aufgefallen. Rückblickend beschreibt der Moderator diese Zeit deshalb als extrem intensiv und belastend.
Vor allem die ersten Jahre beim Ö3-Wecker hätten ihn psychisch und körperlich völlig gefordert. Im Podcast „MINDGAMES“ spricht Philipp Hansa jetzt ungewöhnlich ehrlich über diese schwierige Phase. Besonders schlimm sei der ständige Schlafmangel gewesen. Oft habe er den Montagswecker mit gerade einmal zwei oder drei Stunden Schlaf moderiert, weil er bis tief in die Nacht an seinen Moderationen gefeilt habe.
Der Druck sei zeitweise so groß geworden, dass sich die Situation für ihn „wie eine kleine Mini-Depression“ angefühlt habe. Immer wieder habe sich der Ö3-Moderator an Sonntagabenden gefragt, warum er sich das überhaupt antue. Obwohl der Job nach außen glamourös wirkte, habe er sich innerlich oft völlig ausgelaugt gefühlt. Gerade als junger Moderator wollte Hansa perfekt sein – und genau dieser Anspruch brachte ihn an seine Grenzen.
Trotz aller schwierigen Momente habe Philipp Hansa nie die Liebe zum Radio verloren. Genau dieses Gefühl, Menschen erreichen und ihren Alltag positiv beeinflussen zu können, habe ihn letztlich durch die harte Zeit getragen. Besonders wichtig sei ihm bis heute, den Hörern das Aufstehen zu erleichtern und ihnen schon am frühen Morgen gute Stimmung mitzugeben.
Deshalb macht die Ö3-Stimme heute auch klar, dass er seinen Beruf nach wie vor liebt. „Ich arbeite voll gerne und ich mag meinen Job“, sagt der Moderator offen. Für ihn sei Ö3 mittlerweile weit mehr als nur Arbeit geworden: „Ö3 ist ein Lebensglück für mich.“
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