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Leo DiCaprio im smoking
Leonardo DiCaprio fordert mit seiner Rolle in „One Battle After Another“ den jungen Superstar Timothée Chalamet heraus,
Leonardo DiCaprio fordert mit seiner Rolle in „One Battle After Another“ den jungen Superstar Timothée Chalamet heraus,
APA-Images / REUTERS / Mike Blake

Oscars 2026: Das sind die Nominierungen

22.01.2026 um 16:56, Jovana Borojevic
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Hollywood bebt. Die Oscar-Nominierungen sind da und sorgen für ein Erdbeben in der Traumfabrik. Ein Horrorfilm stellt mit 16 Nennungen einen neuen Rekord auf.

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Hollywood zittert, der rote Teppich bebt schon im Vorfeld. Am 15. März richten sich alle Augen auf das Dolby Theatre in Los Angeles, wo die 98. Academy Awards über die Bühne gehen. Moderiert von Talkshow-Legende Conan O’Brien verspricht die Oscar-Nacht Glanz, Drama und einige saftige Überraschungen. Erstmals wird sogar ein Oscar für Casting vergeben, ein weiteres Zeichen dafür, dass sich Hollywood neu erfindet. 

Nominierungen schon da

Schon die Bekanntgabe der Nominierungen sorgte für Schnappatmung in der Traumfabrik. Als Danielle Brooks und Lewis Pullman im Samuel Goldwyn-Theater die Kandidaten verlasen, war schnell klar, wer heuer das Sagen hat. Der große Schocker heißt „Sinners“ beziehungsweise „Blood & Sinners“. Der Horrorfilm räumte unglaubliche 16 Nominierungen ab und stellte damit einen neuen Rekord auf. Hollywoods alte Bestmarken wurden einfach pulverisiert. Dahinter lauert der Politthriller „One Battle After Another“ mit 13 Chancen auf Gold. Ebenfalls stark im Rennen sind „Frankenstein“, „Marty Supreme“ und das norwegische Drama „Sentimental Value“. Gleichzeitig kassierten zahlreiche Stars eine bittere Abfuhr und blieben völlig überraschend außen vor. 

Bester Film

In der Königsklasse geht es heuer heiß her. Neben Schwergewichten wie „Sinners“ und „One Battle After Another“ mischt ausgerechnet das Formel-1-Spektakel „F1“ mit Brad Pitt ganz vorne mit. Dass sich der Rennfilm gegen mehrere Mega-Blockbuster durchsetzen konnte, sorgt in Hollywood für offene Münder. Auch „Frankenstein“, „Hamnet“ und „Sentimental Value“ wollen am Ende ganz oben stehen und den wichtigsten Oscar des Abends abräumen. 

Bester Hauptdarsteller

Jetzt wird es persönlich. Hier kommt es zum echten Generationen-Clash. Leonardo DiCaprio fordert mit seiner Rolle in „One Battle After Another“ den jungen Superstar Timothée Chalamet heraus, der für „Marty Supreme“ nominiert ist. Dazu gesellen sich Ethan Hawke, Wagner Moura und Michael B. Jordan. Für Jordan ist es die erste Oscar-Nominierung seiner Karriere, während DiCaprio bereits zum achten Mal auf den Goldjungen schielt. Spannung garantiert. 

Beste Hauptdarstellerin

Bei den Damen herrscht große Aufregung. Viele Topstars wurden eiskalt übergangen, während sich fünf Schauspielerinnen über ihr Ticket zur Oscar Nacht freuen dürfen. Jessie Buckley, Rose Byrne, Kate Hudson, Renate Reinsve und Emma Stone stehen im Rampenlicht. Besonders Emma Stone geht als erfahrene Favoritin ins Rennen, sie hat bereits zwei Oscars zu Hause stehen. Für Byrne und Reinsve ist die Nominierung hingegen ein emotionaler Premierensieg. 

Bester internationaler Film

Auch international geht es hoch her. Produktionen aus Brasilien, Frankreich, Norwegen, Spanien und Tunesien kämpfen um den begehrten Goldjungen. Österreich schaut heuer durch die Finger und bleibt bei der finalen Entscheidung außen vor. Ein herber Dämpfer für die heimische Filmszene. 

Bester Song

Zum Schluss wird es musikalisch. Dauerbrenner Diane Warren ist erneut nominiert und sammelt damit bereits ihre 17. Oscar-Nennung, ohne jemals gewonnen zu haben. Auch der Song aus „Sinners“ mischt vorne mit. Auffällig ist jedoch, wer fehlt. Große Popstars und Musical Hits gingen leer aus und sorgen für erstaunte Gesichter.

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