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DJ Ötzi mit ernstem Gesichtsausdruck/ DJ Ötzi verteidigt seine Tochter Lisa-Marie Friedle nach dem ORF-Aus.
DJ Ötzi verteidigt seine Tochter Lisa-Marie Friedle nach dem ORF-Aus.
DJ Ötzi verteidigt seine Tochter Lisa-Marie Friedle nach dem ORF-Aus.
APA-Images / Andreas Tischler

ORF-Rauswurf: Jetzt spricht DJ Ötzi Klartext

19.02.2026 um 11:14, Jovana Borojevic
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Nach dem ORF-Aus von Tochter Lisa-Marie Friedle meldet sich DJ Ötzi zu Wort. Der Musiker findet dabei deutliche Worte zur aktuellen Debatte.

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Seit einigen Jahren steht Lisa-Marie Friedle gemeinsam mit ihrem berühmten Vater DJ Ötzi auf der Bühne und arbeitet auch im Studio an neuen Projekten. Die 23-Jährige ist damit längst fixer Bestandteil im beruflichen Umfeld ihres Vaters und sammelt kontinuierlich Erfahrung im Showgeschäft. Mit jedem Auftritt wird sie für ein größeres Publikum sichtbar, gleichzeitig wächst aber auch die Aufmerksamkeit rund um ihre Person. Wo ein prominenter Name im Spiel ist, bleiben Diskussionen nicht aus. Während viele Fans den familiären Zusammenhalt feiern und den gemeinsamen Weg sympathisch finden, begegnen andere ihrer Karriere deutlich kritischer und hinterfragen, wie sehr ihr Nachname Türen öffnet. Gerade in der Unterhaltungsbranche wird sensibel darauf reagiert, wenn Kinder prominenter Persönlichkeiten selbst ins Rampenlicht treten. Der Begriff Nepotismus fällt in solchen Debatten schnell, und auch Lisa-Marie blieb von entsprechenden Kommentaren nicht verschont. Ihre beruflichen Schritte werden genau beobachtet und nicht selten intensiv diskutiert. 

Der Wirbel um Kitzbühel

Besonders ein Karriereschritt sorgte für spürbaren Unmut: Lisa-Maries Moderation einer Partysendung aus Kitzbühel im ORF. Im Jahr zuvor hatte noch Melissa Naschenweng durch die Sendung geführt, weshalb der Wechsel bei manchen Fans auf Unverständnis stieß. In sozialen Netzwerken wurde rasch spekuliert, ob hier der prominente Vater eine Rolle gespielt haben könnte. Kritische Stimmen wurden lauter, und der Ausdruck „Nepo Baby“ machte schnell die Runde. Für viele Beobachter war genau dieser Moderationsjob ein Wendepunkt in der öffentlichen Wahrnehmung. Während Unterstützer betonten, dass junge Talente Chancen bekommen sollten, sahen andere darin ein Beispiel für vermeintliche Bevorzugung. Die Diskussion entwickelte eine Eigendynamik und zeigte, wie sensibel das Thema in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. 

DJ Ötzi verteidigt seine Tochter

Nun hat sich DJ Ötzi selbst zu den Vorwürfen geäußert und seine Tochter deutlich in Schutz genommen. Er weist den Nepotismus-Vorwurf zurück und macht klar, dass vieles im beruflichen Werdegang seiner Tochter nicht strategisch geplant gewesen sei. "Sie macht so viel. Ich kann noch viel von ihr lernen", sagt er im Gespräch mit krone.tv.

Er zeigt sich stolz auf ihre Entwicklung und unterstreicht, dass sie ihren Weg mit Disziplin und Leidenschaft gehe. Für ihn steht fest, dass ihre Leistungen nicht auf ihren Nachnamen reduziert werden sollten.

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