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Porträtaufnahme von Richard Lugner
Der Dieb von Richard Lugners Ferrari wurde vor Gericht verurteilt.
Der Dieb von Richard Lugners Ferrari wurde vor Gericht verurteilt.
EVA MANHART / APA / picturedesk.com

Lugner-Ferrari gestohlen: 30-Jähriger muss in Haft

31.10.2026 um 11:42, Marcel Toifl
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Der Dieb des Ferraris aus Richard Lugners Familie muss zweieinhalb Jahre in Haft. Sein Vater wurde freigesprochen, der Wagen bleibt verschwunden.

Der Diebstahl eines roten Ferrari 348 TB aus der Familie von Richard Lugner hat ein gerichtliches Nachspiel: Ein 30-Jähriger muss für zweieinhalb Jahre unbedingt in Haft, sein 54-jähriger Vater ist freigesprochen worden. Darüber berichtet unter anderem oe24. Rechtskräftig sind beide Urteile noch nicht.

​30-Jähriger gesteht Diebstahl des Lugner-Ferraris

Vor Gericht habe der Hauptangeklagte den Diebstahl gestanden – danach brachte er den Wagen in die Slowakei. Für den rund 100.000 Euro teuren Sportwagen will er nach eigener Aussage 5.000 Euro kassiert haben, übergeben von einem Rumänen namens Mario, dessen Nachnamen er nicht kenne.

Dass er im Rahmen einer kriminellen Organisation gehandelt habe, bestritt er laut „Heute“. Der Mann ist viermal vorbestraft, dreimal in der Slowakei und einmal in Österreich.

​Warum der Vater freigesprochen wurde

Auf den Vater, einen Gewerbetreibenden, war ein Mercedes angemeldet, der bei den Taten zum Einsatz kam. Er wies jede Beteiligung zurück und gab an, das Auto sei ausschließlich von seinem Sohn gefahren worden. Den Ausschlag für den Freispruch gaben Telefonlisten: Sein Handy war zur Tatzeit in der Slowakei eingeloggt.

​Das steckt hinter dem Ferrari-Diebstahl

Gestohlen wurde der Sportwagen im April 2025 aus einer Tiefgarage in Wiener Neudorf im Bezirk Mödling. 25 Jahre lang gehörte er der Familie des im August 2024 verstorbenen Richard Lugner, zugelassen war er zuletzt auf dessen Ex-Frau Christine Lugner.

Zwei weitere Ferraris in der Garage blieben stehen, weil die Täter sie nicht starten konnten. Medienberichten zufolge soll eine slowakische Bande hinter der Tat stecken.

​So geht es weiter

Gegen einen dritten Angeklagten wird gesondert verhandelt: Der Slowake erschien aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Prozess, sein Verfahren wurde daher abgetrennt. Der Ferrari selbst ist bis heute nicht wieder aufgetaucht.

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