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Lady Gaga während der Verleihung bei den Grammys 2026.
Besonders im Fokus stand Lady Gaga, die mit zahlreichen Nominierungen zu den Favoriten des Abends zählte.
Besonders im Fokus stand Lady Gaga, die mit zahlreichen Nominierungen zu den Favoriten des Abends zählte.
APA-Images / AP / Chris Pizzello

Grammys 2026 in Los Angeles: Stars, Styles und Sieger

02.02.2026 um 10:38, Weekend Redaktion
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Die Grammys 2026 in Los Angeles bringen auffällige Red-Carpet-Mode, starke Auftritte und zahlreiche Preise für Kendrick Lamar und Lady Gaga.

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Die 68. Grammy Awards fanden am 1. Februar 2026 in Los Angeles statt. In insgesamt 95 Kategorien zeichnete die Recording Academy Künstlerinnen und Künstler aus. Besonders im Fokus standen Kendrick Lamar und Lady Gaga, die mit zahlreichen Nominierungen zu den Favoriten des Abends zählten.

Rahmen und Einordnung

Die Verleihung bildete den jährlichen Höhepunkt des US-Musikjahres und brachte internationale Stars aus nahezu allen Genres zusammen. Kendrick Lamar ging mit neun Nominierungen in den Abend, Lady Gaga war in sieben Kategorien vertreten und unterstrich damit ihre anhaltende Bedeutung im Pop- und Dance-Bereich.

Auffällige Mode und Red-Carpet-Looks

Der rote Teppich der Grammys 2026 war von auffälligen und teils provokanten Looks geprägt. Latex, Federn und transparente Stoffe dominierten das Bild. Chappell Roan erschien in einer Mugler-Robe mit kunstvollen Nippel-Elementen, Heidi Klum trug ein hautenges, nudefarbenes Lederkleid von Marina Hoermanseder, das wie eine zweite Haut wirkte und kaum Bewegungsfreiheit zuließ.

Addison Rae setzte auf ein weißes Tutu-Kleid von Alaïa, Teyana Taylor präsentierte ein maßgeschneidertes Outfit von Tom Ford, während Bleona ein transparentes, goldglänzendes Kleid wählte. Weitere Hingucker lieferten Sabrina Carpenter in einer eleganten Robe von Valentino Garavani, Karol G in Spitze von Paolo Sebastian sowie Hailey Bieber mit einem schwarzen Kleid mit transparenten Seiten.

Feder-Elemente prägten zahlreiche Auftritte: Kesha erschien in einer weißen Federrobe von Atelier Biser, Lady Gaga kombinierte eine schwarze Federskulptur mit späteren Outfitwechseln, Doechii zeigte eine aufwendig gearbeitete Robe von Roberto Cavalli. Billie Eilish blieb mit einem experimentellen Suit-Look von Hodakova ihrem unkonventionellen Stil treu.

Zitate und Selbsteinordnungen

Mehrere Künstlerinnen ordneten ihre Looks bewusst ein. Kesha beschrieb ihr Outfit als Symbol für Stärke und Freiheit. Heidi Klum erklärte die aufwendige Anfertigung ihres Kleides und betonte dessen skulpturalen Charakter.

Neben der Preisvergabe prägten zahlreiche Live-Performances den Abend. Auf der Bühne standen unter anderem Sabrina Carpenter, Lady Gaga, Rosé und Justin Bieber. Ein Tribute-Segment mit Lauryn Hill zu Ehren von D’Angelo und Roberta Flack setzte einen emotionalen Akzent abseits des Wettbewerbs.

Hauptpreise und Genre-Auszeichnungen

Im Rap-Bereich dominierte Kendrick Lamar den Abend. Gemeinsam mit SZA gewann er mehrere Grammys, darunter „Record of the Year“ für „luther“ sowie Auszeichnungen für Rap-Song und Rap-Album. Lady Gaga setzte im Pop- und Dance-Segment Akzente und gewann unter anderem für „MAYHEM“ und „Abracadabra“.

Bad Bunny erhielt mehrere internationale Hauptpreise, darunter „Album of the Year“. Weitere Auszeichnungen gingen an Billie Eilish, Olivia Dean, Kehlani, Turnstile, YUNGBLUD, Tame Impala, FKA Twigs sowie Künstlerinnen und Künstler aus Country, Rock, R&B und Electronic.

Producing und Songwriting

Auch die Arbeit hinter den Kulissen wurde gewürdigt. Cirkut erhielt den Grammy als „Producer of the Year“, Amy Allen wurde als „Songwriter of the Year“ ausgezeichnet und rückte damit die Bedeutung des Songwritings in den Mittelpunkt.

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