König Charles im Regen: Plötzlich wird es nass für die Royals
- König Charles winkt nach einem Schirm
- Das steckt hinter dem Besuch in Antigua
- Gipfeltreffen in St. John's
Plötzlich goss es wie aus Kübeln, und ausgerechnet König Charles und Königin Camilla standen ohne Schirm da. Beim Besuch in Antigua und Barbuda erwischte ein tropischer Wolkenbruch das Königspaar genau in dem Moment, als der 77-Jährige in einem Kricketstadion in der Hauptstadt St. John’s eine Militärparade zum 45. Unabhängigkeitstag des Inselstaats abnehmen wollte.
Die Laune ließ sich der Monarch davon nicht verderben. Im Gegenteil: Laut Krone witzelte er später im Gespräch mit Ministerpräsident Gaston Browne: „Ich glaube, mir wächst gleich Brunnenkresse auf dem Anzug“.
König Charles winkt nach einem Schirm
Festgehalten ist die Szene in einem Video, das die Royal Family selbst auf X geteilt hat. Darin dreht sich Charles um und winkt mit der Hand, ganz offensichtlich in der Hoffnung auf einen Schirm. Ein paar Schritte über den roten Teppich Richtung Camilla, dann wieder zurück zum Podium.
Ganz Gentleman-Protokoll: Zuerst wurde die 79-jährige Königin versorgt, sie bekam einen durchsichtigen Schirm. Erst danach war auch der König dran und bekam einen schwarzen.
☔️ After weathering a brief downpour at an Independence Day ceremonial parade, The King jokes with The Prime Minister of Antigua and Barbuda, The Right Hon Gaston Browne: ‘I think I’m about to grow watercress on my suit!’ https://t.co/q9IdAFC37D
— The Royal Family (@RoyalFamily) November 2, 2026
Das steckt hinter dem Besuch in Antigua
Der Regen-Moment kommt ganz zum Schluss: Antigua und Barbuda ist die letzte Station einer neuntägigen Reise durch die Karibik und nach Südamerika. Davor hatte Charles die Bahamas und Guyana besucht. Camilla ist nur beim letzten Abschnitt an seiner Seite.
Gipfeltreffen in St. John's
Nach dem Wolkenbruch wird es ernst. Am Dienstag soll Charles beim Gipfeltreffen der 56 Commonwealth-Staaten in St. John’s eine Rede halten. Laut Palast will er dabei erneut über das anhaltende Leid des Sklavenhandels sprechen, sich aber nicht formal entschuldigen. Zuletzt hatte er von „großem Leid und Ungerechtigkeiten der Vergangenheit“ gesprochen.
Karibische Staaten verlangen seit Jahren, dass die britische Rolle im transatlantischen Sklavenhandel aufgearbeitet wird, und fordern Reparationszahlungen.