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Johann Lafer lächelt auf dem roten Teppich mit weißer Kochjacke
Offene Worte im TV: Johann Lafer spricht über seinen Kampf gegen den Krebs.
Offene Worte im TV: Johann Lafer spricht über seinen Kampf gegen den Krebs.
APA-Images / dpa / Sebastian Christoph Gollnow

Johann Lafer über Krebs: "Sehr großes Paket"

12.10.2026 um 10:56, Marcel Toifl
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Johann Lafer spricht in einer Talkshow über seine Krebserkrankung. Wie es ihm heute geht, zu seiner Chemotherapie und seiner neuen Dankbarkeit.

In einer Talkshow hat Johann Lafer ein Update zu seiner schweren Krebserkrankung gegeben. Der 69-Jährige, der an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist, spricht offen über seinen aktuellen Zustand und macht mit positiven Nachrichten Mut.

​Johann Lafer spricht offen über seinen Gesundheitszustand

Monate nach Bekanntgabe seiner schweren Krankheit gab Johann Lafer in der NDR-Sendung „DAS! Rote Sofa“ Einblicke in seinen aktuellen Weg. Der Fernsehkoch erklärte im Gespräch, dass er spüre, wie sich die Anstrengungen der vergangenen Monate auszahlen: „Ich freue mich, weil ich in den letzten Wochen gemerkt habe, dass der Kampf, den ich zuvor geführt habe, sich lohnt“.

Sein aktueller Zustand habe sich spürbar verbessert, auch wenn der Weg noch nicht komplett absolviert ist. Er betonte: „Es ist besser geworden, es ist natürlich noch nicht zu Ende, aber ich kann sagen, ich fühle mich besser, ich bin auf dem Weg, den man sich wünscht, wenn man sowas hat“. Dennoch müsse er „dran bleiben auf jeden Fall“.

​Der Kampf gegen den Lymphdrüsenkrebs und die Chemotherapie

Im Mai hatte der in Deutschland lebende Steirer öffentlich gemacht, dass er an Lymphdrüsenkrebs leidet. Nach einer Routineuntersuchung erhielt er die schockierende Diagnose bereits vor zweieinhalb Jahren, Anfang dieses Jahres verschlechterte sich sein Zustand, woraufhin eine Chemotherapie gestartet wurde.

Die Behandlungen gingen auch an seinem Körper nicht spurlos vorüber. Lafer verlor deutlich an Gewicht und büßte zudem zeitweise seinen Geschmackssinn ein. „Insgesamt ist es ein sehr großes Paket, das man erleiden muss“, beschreibt er die körperlichen und psychischen Belastungen der Therapie.

​Veränderte Lebenseinstellung und große Dankbarkeit

Die Diagnose und die Behandlungen haben den TV-Koch tiefgreifend verändert. Er blickt heute deutlich reflektierter auf sein Leben und sein Umfeld. „Ich bin natürlich viel nachdenklicher, ich bin auch sehr bewusster im Umgang mit mir selber, aber auch mit meinem Umfeld, und ich bin sehr viel dankbarer“.

Besondere Worte des Dankes richtete er an medizinisches Personal, das für ihn zu den „Helden der Gegenwart“ zählt, sowie an all jene Menschen, die ihm Genesungswünsche geschickt haben. Auch gegen Vorwürfe, er wolle aus seiner Erkrankung Kapital schlagen, wehrte er sich: Das Gefühl, weiterhin aktiv zu sein und „es geht ja noch“, habe ihm geholfen, mental stark zu bleiben.

​Rückkehr an den Herd und kommende Pläne

Trotz der anhaltenden gesundheitlichen Herausforderungen blickt Lafer nach vorn und möchte schrittweise in seinen gewohnten Alltag zurückkehren. Er arbeitet daran, das, was von ihm verlangt wird und was er selbst noch umsetzen möchte, in Einklang zu bringen. Als nächstes Projekt stand für den leidenschaftlichen Koch eine kulinarische Kreuzfahrt auf dem Plan.

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