Johann Lafer nach Krebs: Wie seine Familie ihm Mut machte
- Lafers Kinder reisten aus Den Haag an
- Das steckt hinter Lafers Erkrankung
- Johann Lafer bleibt zwei Jahre in Behandlung
Starkoch Johann Lafer hat eine schwere Krebserkrankung hinter sich und blickt nun gemeinsam mit seiner Familie auf diese Zeit zurück. Laut oe24 hat der 69-Jährige während der Behandlung zeitweise den Mut verloren. Halt gaben ihm in diesen Momenten Ehefrau Silvia, die Kinder und die erweiterte Familie.
Silvia Lafer erzählt: „Wir haben ihn ermutigt und dabei nichts heruntergespielt. Wenn er manchmal ganz hoffnungslos war, haben wir versucht, ihn mit Zuversicht und Mut wieder aufzubauen.“
Lafers Kinder reisten aus Den Haag an
Tochter Jennifer und Sohn Jonathan kamen so oft wie möglich zu ihren Eltern. „Mein Bruder und ich wohnen beide in Den Haag. Aber als wir erfahren haben, was los ist, war es uns sehr wichtig, so oft wie möglich bei Papa zu sein“, sagte Jennifer gegenüber Bild. Den ganzen Sommer über war sie nach eigenen Angaben an seiner Seite.
Die Hilfe aus der Verwandtschaft koordinierte Silvia Lafer, mit der der Koch seit 1990 verheiratet ist. War sie verhindert, sprangen Schwager, Schwägerin oder Nichte ein. Wie wichtig Lafer die gemeinsame Zeit geworden ist, zeigt ein Familienurlaub in Kroatien. „Das war uns in diesem Jahr besonders wichtig“, so Jennifer.
Das steckt hinter Lafers Erkrankung
Die Diagnose Lymphdrüsenkrebs, ein Non-Hodgkin-Lymphom, erhielt Lafer Ende 2023. Auf Instagram beschrieb er es als indolent, niedrig-maligne und nicht aggressiv. Anfang 2026 verschlechterte sich sein Zustand, darauf folgten sechs Chemotherapie-Zyklen. Öffentlich machte er die Erkrankung Ende Mai 2026.
Nach eigenen Angaben verlor er rund 20 Kilo, auch die Haare fielen aus. Über die Chemotherapie und seine nachwachsenden Haare sagte er dem Spiegel: „Ersteres war jetzt nicht ganz so einfach, muss ich ehrlicherweise sagen. Aber ansonsten, wie man sieht, wächst es.“
Johann Lafer bleibt zwei Jahre in Behandlung
Inzwischen geht es dem Koch besser, laut oe24 dank der Immuntherapie, die er nach der Chemotherapie erhält. „Ich bin ganz erleichtert“, sagt Jennifer. Abgeschlossen ist die Behandlung nicht: „In den nächsten zwei Jahren muss ich regelmäßig diese ganzen Anwendungen machen, damit das eingedämmt wird“, erklärte Lafer dem Spiegel. Und weiter: „Aber ich kann sehr zuversichtlich ins nächste Jahr blicken. Das ist wichtig.“