Flavio Briatore über Tochter Leni Klum: "Nicht leicht"
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Anfang der 2000er-Jahre war ihre Beziehung in aller Munde. Supermodel Heidi Klum und Formel-1-Zampano Flavio Briatore galten als Glamour-Paar, zeigten sich auf Events, lebten im Rampenlicht. Doch das Liebesglück hielt nur wenige Monate. Noch während Heidi schwanger war, kam es zur Trennung. Als Tochter Leni 2004 in New York zur Welt kam, war die Beziehung der Eltern bereits Geschichte. Für viele begann damit eine der meistdiskutierten Patchwork-Geschichten der Promiwelt, die bis heute nachwirkt.
Schwieriges Vater-Tochter-Verhältnis
Das Verhältnis zwischen Flavio Briatore und seiner Tochter Leni war über viele Jahre distanziert. Lange Zeit hatten Vater und Tochter kaum Kontakt, gemeinsame Auftritte waren praktisch nicht existent. Briatore selbst sprach später offen darüber, dass diese Phase alles andere als einfach gewesen sei. Erst Jahre später kam es zu einer vorsichtigen Annäherung. Heute betont der 75-Jährige, dass man miteinander rede und das Verhältnis besser sei als früher. "Es ist nicht leicht, aber wir reden miteinander", sagt er im Gespräch mit 20 Minuten. Dennoch bleibt die Beziehung sensibel, jede gemeinsame Aufnahme sorgt für Aufsehen und neue Schlagzeilen. Es ist ein Vater-Tochter-Verhältnis, das sich langsam entwickelt hat und von verpasster Zeit geprägt ist.
Stiefpapa Seal als Vaterfigur
Während der Kontakt zum leiblichen Vater lange schwierig blieb, spielte ein anderer Mann eine entscheidende Rolle in Lenis Leben. Heidi Klum heiratete 2005 Sänger Seal, der Leni adoptierte und sie wie seine eigene Tochter großzog. Für Leni war er der Papa, der im Alltag präsent war, der sie begleitete und ihr Halt gab. Gemeinsam mit Heidi und den später geborenen Geschwistern wuchs sie in einer großen Familie auf. Seal war nicht nur rechtlich, sondern auch emotional die zentrale Vaterfigur in ihrem Leben.