ESC-Aus: Dieser Wiener will jetzt Conchitas Platz
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ESC-Hammer in Wien: Conchita Wurst zieht völlig überraschend die Reißleine und sagt ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest ab. Doch damit nicht genug. Die Siegerin von 2014 kehrt dem gesamten ESC-Universum den Rücken. Im Mai muss die Bühne der Wiener Stadthalle ohne Conchita auskommen. Kein Auftritt, kein Wiedersehen, kein Comeback. Verkündet wurde der Knall am Dienstagvormittag via Instagram. Die Gründe seien persönlich und werden nicht weiter kommentiert.
ESC ohne Conchita
Die Enttäuschung sitzt tief. Tausende Fans hatten gehofft, Conchita noch einmal live beim Heim-ESC zu erleben. Schließlich schrieb sie 2014 mit „Rise Like A Phoenix“ österreichische Musikgeschichte und wurde zur internationalen Ikone. Für viele ist sie nach wie vor Herz, Haltung und Seele des Song-Contests. In den sozialen Netzwerken überschlagen sich die Reaktionen. Traurige Worte, gebrochene Herzen, emotionale Abschiedsgrüße häufen sich in den Kommentaren. Der ESC ohne Conchita? Für viele kaum vorstellbar. Auch der ORF meldete sich zu Wort. Man nehme den Rückzug zur Kenntnis und respektiere ihn. Conchitas Beitrag sei ein fixer Teil der ESC-Geschichte.
Satans Bratan als Trostpflaster
Mitten in der großen ESC-Trauer sorgt plötzlich ein Name für Aufsehen: Satans Bratan. Der Wiener Influencer und Reality-Star meldet sich frech zu Wort und bietet sich prompt als Ersatz an. „Ka Problem, i spring ein“, schreibt er trocken in den Kommentaren. Ob Scherz oder Selbstvermarktung. Für einige Fans sorgt der Auftritt zumindest für ein kurzes Schmunzeln. Conchita ist weg, der ESC bleibt laut. Und eines ist sicher. Gesprächsstoff gibt es auch ohne die große Diva mehr als genug.