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Christoph Fälbl spricht auf einer Bühne über Hass im Netz und verteidigt Schauspielerin Katharina Straßer nach einer Welle von Online-Anfeindungen.
Christoph Fälbl stellt sich nach den Hass-Kommentaren gegen Katharina Straßer öffentlich hinter seine Kollegin und kritisiert die zunehmende Aggressivität in sozialen Medien.
Christoph Fälbl stellt sich nach den Hass-Kommentaren gegen Katharina Straßer öffentlich hinter seine Kollegin und kritisiert die zunehmende Aggressivität in sozialen Medien.
APA-Images / Johannes Ehn

Fälbl rechnet ab: "Nach der Pride-Parade ..."

15.06.2026 um 14:59, Jovana Borojevic
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Christoph Fälbl hat genug von Hass im Netz. Nach den heftigen Reaktionen auf Katharina Straßer stellt sich der Kabarettist öffentlich hinter seine Kollegin.

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Christoph Fälbl hat genug von Hass und Hetze im Netz. Nachdem Schauspielerin Katharina Straßer wegen einer harmlosen Bemerkung eine Welle an negativen Kommentaren abbekommen hatte, stellt sich der Kabarettist öffentlich hinter seine Kollegin. In einem Video findet Christoph Fälbl klare Worte und kritisiert die zunehmende Aggressivität in den sozialen Medien.

Katharina Straßer löst mit „Gaugau“ heftige Reaktionen aus

Auslöser war ein Beitrag in der ORF-Sendung „Seitenblicke“. Darin erzählte Katharina Straßer scherzhaft, dass sie sich als gebürtige Tirolerin mit dem Wort „Gaugau“ schwertue. Die lockere Aussage sorgte im Internet jedoch für Aufregung.

In den sozialen Netzwerken häuften sich kritische und teilweise beleidigende Kommentare. Viele User nahmen die Bemerkung zum Anlass, die Schauspielerin persönlich anzugreifen. Aus einem harmlosen TV-Moment entwickelte sich binnen kurzer Zeit eine regelrechte Hasswelle.

Christoph Fälbl stellt sich hinter seine Kollegin

Das wollte Christoph Fälbl nicht unkommentiert lassen. In einem Video auf Facebook nahm der Kabarettist Katharina Straßer in Schutz und übte scharfe Kritik an den Verfassern der Hass-Kommentare.

„Was da die Leute geschrieben haben, weil sie das Wort ,Gaugau‘ lustig findet oder nicht aussprechen kann. Entschuldige, wen interessiert, was ihr dazu zu sagen habt? Ihr beurteilt Menschen, die ihr nicht einmal kennt“, sagt Christoph Fälbl.

Für den beliebten Kabarettisten zeigt der Vorfall einmal mehr, wie schnell Menschen im Internet verurteilt werden. Besonders die persönliche Ebene vieler Kommentare stößt ihm dabei sauer auf.

Christoph Fälbl nennt die Pride-Parade als Beispiel

Doch für Christoph Fälbl geht das Problem weit über den Fall Katharina Straßer hinaus. In seinem Video spricht er von einer „unglaublichen Welle an Hass“ und verweist auf die Reaktionen rund um die Pride-Parade.

„Nach der Pride-Parade zum Beispiel. Was ich da gelesen habe, ist unfassbar. Ich verstehe es nicht, es tut euch keiner was“, erklärt Christoph Fälbl. Nicht alles müsse kommentiert werden, betont er. Wer mit etwas nichts anfangen könne, müsse sich damit auch nicht beschäftigen.

Seine Botschaft an die Kritiker ist eindeutig: „Es muss dir ja nicht gefallen, aber dann schau halt nicht hin. Du kannst auch einfach abdrehen.“

Zum Abschluss richtet Christoph Fälbl einen Appell an seine Follower. Die Menschen sollten respektvoller miteinander umgehen und sich bewusst machen, wie gut es ihnen gehe. „Bitte, seids ein bissl freundlich zueinander. Das Leben ist schön“, so Christoph Fälbl

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