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Der Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg sorgt für eine massive Reisewelle.
Autofahrer müssen am Wochenende mit langen Wartezeiten rechnen.
Autofahrer müssen am Wochenende mit langen Wartezeiten rechnen.
TasfotoNL / Shutterstock.com

ÖAMTC warnt: Mega-Stau droht am Wochenende

30.07.2026 um 10:12, Yunus Emre Kurt
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Autofahrer brauchen am Wochenende starke Nerven. Ferienbeginn in Deutschland, Demonstrationen und Baustellen sorgen auf Österreichs Straßen für Staus.

Autofahrer müssen sich am kommenden Wochenende auf massive Verkehrsbehinderungen einstellen. Mit dem Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg startet eine der stärksten Reisewellen des Jahres. Gleichzeitig sorgen Demonstrationen und Baustellen auf wichtigen Verkehrsachsen für zusätzliche Belastungen. Der ÖAMTC rechnet mit kilometerlangen Staus und erheblichen Zeitverlusten.

Besonders betroffen sind die Haupttransitrouten Richtung Süden. Doch auch in anderen Teilen Österreichs ist Geduld gefragt, denn An- und Rückreiseverkehr treffen zeitgleich aufeinander.

Ferienbeginn sorgt für Reisewelle

Mit dem Start der Sommerferien in den deutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg nimmt der Reiseverkehr deutlich zu. Millionen Urlauber machen sich auf den Weg Richtung Italien, Kroatien oder an die Adria und passieren dabei Österreich.

Nach Einschätzung des ÖAMTC zählt das bevorstehende Wochenende zu den verkehrsreichsten des gesamten Sommers. Zusätzlich befinden sich viele Urlauber bereits auf der Heimreise, wodurch die Straßen in beide Fahrtrichtungen stark belastet werden.

Demos legen wichtige Straßen lahm

Besonders angespannt wird die Lage in Tirol. Am Samstag werden die Fernpassstraße (B179) sowie die Hahntennjoch Straße (L246) zwischen 9.45 Uhr und 12 Uhr aufgrund von Demonstrationen gesperrt. Ein Durchkommen ist in diesem Zeitraum nicht möglich.

Laut ÖAMTC werden auch Ausweichrouten rasch an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Vor allem auf der Strecke über Rosenheim, Kufstein und Innsbruck sowie auf dem Achenpass und der Seefelder Straße ist mit langen Staus und erheblichen Verzögerungen zu rechnen. Verkehrsfreie Alternativen gibt es laut den Experten praktisch nicht.

Auch auf anderen Autobahnen droht Stillstand

Nicht nur Tirol bleibt vom Verkehrschaos verschont. Auch auf der Tauernautobahn (A10) in Salzburg und Kärnten erwartet der ÖAMTC eine starke Überlastung. Zusätzlich sorgt eine Baustelle auf der Südautobahn (A2) im Bereich zwischen Packsattel und Modriach für Verzögerungen und Blockabfertigungen.

Weitere Stau-Hotspots sind unter anderem die Brennerautobahn (A13), die Rheintalautobahn (A14), die Arlberg Schnellstraße (S16), die Zillertal Straße (B169), die Walchsee Straße (B172) sowie die Vorarlberger Straße (L190) im Raum Feldkirch.

Weiterhin gelten auf der Tauernautobahn zahlreiche Abfahrtssperren, damit Transitreisende auf der Autobahn bleiben. Zusätzlich werden an mehreren Samstagen erstmals physische Sperren bei einzelnen A10-Abfahrten errichtet. Auch Durchfahrtssperren in Gemeinden rund um Salzburg bleiben aufrecht. Wer an diesem Wochenende unterwegs ist, sollte daher ausreichend Zeit einplanen und sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage informieren.

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