Pandoro-Skandal: Freispruch für Chiara Ferragni
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Glamour-Queen Chiara Ferragni, jahrelang das Aushängeschild der Influencer-Welt, stürzte Ende 2022 vom Podest. Der Auslöser: der berüchtigte Pandoro-Skandal. Ferragni warb für Weihnachtskuchen und Ostereier mit dem emotionalen Versprechen, krebskranken Kindern zu helfen. Doch laut Ermittlungen kam von den angeblichen Spenden nur ein fixer Betrag von 50.000 Euro bei einer Kinderklinik in Turin an. Unabhängig davon, wie viele Kuchen verkauft wurden. Gleichzeitig soll Ferragni für das lukrative Markengeschäft rund eine Million Euro kassiert haben. Für viele Fans ein klarer Fall von Täuschung. Der Imageschaden war enorm.
Strafe gegen Ferragni
Der Skandal schlug hohe Wellen. Die italienische Kartellbehörde griff durch und verhängte im Dezember 2023 eine Geldstrafe von mehr als einer Million Euro gegen die Influencerin. Ferragni stand plötzlich nicht mehr für Glamour und Erfolg, sondern für Gier und falsche Versprechen. Werbedeals wackelten, Follower wandten sich ab. Die Unternehmerin verteidigte sich vehement und sprach von einer zutiefst ungerechten Kampagne gegen ihre Person. Als Zeichen der Reue spendete sie 2023 eine Million Euro an die betroffene Klinik. Doch die Justiz ließ nicht locker. Ab September 2025 musste Ferragni in Mailand vor Gericht erscheinen.
Freispruch
Dann die große Kehrtwende. Trotz harter Forderungen der Staatsanwaltschaft, die eine Haftstrafe von einem Jahr und acht Monaten wegen schweren Betrugs verlangte, sprach das Gericht Chiara Ferragni frei. Kein Gefängnis. Kein Schuldspruch. Für Italiens bekannteste Influencerin ein Moment des Aufatmens.