Cathy Hummels: Dreister Kartenbetrug bei Moderatorin
- Cathy Hummels entdeckt Erste-Klasse-Flug nach Chicago
- Mahnung trotz gesperrter Kreditkarte
- So geht es weiter
Moderatorin Cathy Hummels (38) ist Opfer eines mutmaßlichen Kreditkartenbetrugs geworden. Wie mehrere Medien berichten, fand sie auf ihrer Abrechnung rund 40 Flüge, die sie nach eigener Darstellung nie gebucht hat. Den Gesamtschaden beziffert die Ex-Frau von Fußballer Mats Hummels mit etwa 40.000 Euro.
Cathy Hummels entdeckt Erste-Klasse-Flug nach Chicago
Seit rund zwei Wochen schlägt sich Hummels mit unberechtigten Abbuchungen auf ihrer Platinum-Karte von American Express herum. Darunter: ein First-Class-Flug nach Chicago um 7.146,28 Euro, gebucht auf den Namen Joel Maximilian Beckenbauer – der 26-Jährige ist der Sohn des verstorbenen Fußballers Franz Beckenbauer.
„Ich dachte, dass das ein schlechter Scherz ist, den sich jemand da gemacht hat. Joel Beckenbauer fliegt Erste Klasse auf meine Kosten?“, sagt Hummels gegenüber der Bild.
Eine Überprüfung habe gezeigt, dass Joel Beckenbauer an jenem Tag tatsächlich geflogen sei und sein Ticket selbst bezahlt habe. Den Berichten zufolge gibt es damit keinen Hinweis darauf, dass er an dem mutmaßlichen Betrug beteiligt ist. Wie sein Name auf die Abrechnung kam, ist offen; er hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert.
Mahnung trotz gesperrter Kreditkarte
Hummels verständigte die Sicherheitsabteilung von American Express, die Karte ist mittlerweile gesperrt, die Abbuchungen werden geprüft. Dennoch bekam sie Post von der Mahnabteilung, die laut Hummels wissen wollte, warum sie ihre Rechnung nicht beglichen habe.
Hummels wird folgendermaßen zitiert: „Da habe ich gefragt: Wollt ihr mich eigentlich veräppeln? Es handelt sich hier um hochkarätigen Betrug, und ich bin das Opfer“. American Express äußert sich mit Verweis auf den Datenschutz nicht zu Details.
So geht es weiter
Ein Experte für Zahlungsverkehr sieht laut Bild Anzeichen, dass das Chicago-Ticket doppelt verrechnet wurde – was dem Anbieter hätte auffallen müssen. Er vermutet hinter dem Fall zunehmend raffinierte Betrugsmaschen mithilfe Künstlicher Intelligenz im Onlinehandel. Wer tatsächlich dahintersteckt, ist bislang nicht bekannt.