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Ursula von der Leyen spricht vor EU-Flagge über den Zollstreit zwischen EU und USA und das Handelsabkommen mit Donald Trump
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert die USA zur Einhaltung des Zollabkommens auf.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert die USA zur Einhaltung des Zollabkommens auf.
APA / AFP

Zollstreit eskaliert: Von der Leyen mahnt Trump zur Einhaltung des Deals

05.05.2026 um 12:35, Stefanie Hermann & APA, Red
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EU-Kommissionschefin von der Leyen fordert die USA zur Einhaltung des Zollabkommens auf. Trump plant höhere Autozölle – Konflikt spitzt sich zu.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mahnt die USA zur Einhaltung des im vergangenen Sommer geschlossenen Zoll-Deals. "Ein Abkommen ist ein Abkommen, und wir haben ein Abkommen", sagte von der Leyen während eines Besuchs in der armenischen Hauptstadt Eriwan am Dienstag. Man sei auf jedes Szenario vorbereitet, ergänzte sie.

EU in Schlussphase der Umsetzung

Von der Leyen sagte weiter, derzeit werde das Abkommen auf beiden Seiten umgesetzt, dabei würden die unterschiedlichen demokratischen Prozesse respektiert. "Aufseiten der Europäischen Union befinden wir uns in der Schlussphase der Umsetzung der verbleibenden Zollverpflichtungen." Gleichzeitig hätten die USA Verpflichtungen, bei denen beispielsweise die Angleichung an die vereinbarte Obergrenze noch ausstehe.

Zollobergrenze vereinbart

Im Sommer 2025 hatten sich von der Leyen und US-Präsident Donald Trump darauf verständigt, dass für die meisten EU-Importe in die USA ein Zoll von maximal 15 Prozent nicht überschritten werden soll.

Trump plant Zollerhöhung

Vergangene Woche hatte Trump angekündigt, er wolle Zölle auf Autos und Lastwagen, die aus der EU in die USA eingeführt werden, von 15 auf 25 Prozent erhöhen. Er begründete das mit dem Vorwurf, die EU halte sich nicht an das vereinbarte Handelsabkommen. Die Zollerhöhungen würden vor allem Deutschland treffen.

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