Frühling im Gastgarten: Schanigartensaison startet
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Der Winter ist nun endgültig vorbei, und in den Blumenbeeten der Stadt blühen bereits zum ersten Mal die frisch gesetzten Blumen. Und erinnern die Wienerinnen und Wiener daran, dass jetzt wieder die Zeit für eine der liebsten Traditionen dieser Stadt angebrochen ist: Der Freiluft-Genuss in den mehr als 4.000 Gastgärten im Wiener Stadtgebiet.
Wir sind heuer in einem echten Wiener Traditionscafé. Das passt sehr gut, denn immerhin konnten wir bereits zum dritten Mal Schanigärten das ganze Jahr über offenhalten. Auch das ist somit Tradition.
Ruck: Große Ereignisse
Und weiter: "Die heurige Saison wird durch einige Events angereichert, die richtig dazu einladen, sie vom Schanigarten aus zu verfolgen. Zum einen der Songcontest, der eine ganze Woche lang die Stadt prägen wird. Und ich bin sicher, dass die Schanigärten bestens bevölkert sein werden, von den Wiener Fans genauso wie von den tausenden Gästen, die wir zum ESC erwarten." Der WKW-Präsident hat auch schon das folgende Event im Auge:
Die Fußball-Weltmeisterschaft wird natürlich auch ein Großereignis bei uns, auch wenn sie weit entfernt stattfindet. Aber da Österreich endlich wieder dabei ist, wird die Begeisterung sicher groß sein. Und das wird man auch bei den Übertragungen merken, schließlich gibt es ja einige spannende Matches, die um 18, 19 oder 21 Uhr unserer Zeit beginnen.
Ludwig: Lebensgefühl
Auch für Bürgermeister Michael Ludwig sind die Gastgärten der Wiener Gastronomie ein Teil des Lebensgefühls in der Bundeshauptstadt: "Mit über 4.000 Standorten, einem starken Eventjahr und klaren Regeln schaffen wir die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison – für die Betriebe ebenso wie für die Wienerinnen und Wiener und unsere Gäste." Sein Fazit:
Die Wiener Schanigärten stehen wie kaum etwas anderes für Lebensqualität, wirtschaftliche Stärke und das Miteinander in unserer Stadt.
Peschta: Wirtschaftsfaktor Schanigarten
Wie wichtig die Schanigärten für die Wiener Gastro-Szene sind, weiß der Obmann der Fachgruppe der Wiener Gastronomie, Thomas Peschta: „Wir freuen uns schon alle darauf, dass es nun wieder richtig losgeht in unseren Gastgärten. Vor Weihnachten haben wir immer Stress, Anfang des Jahres wird es dann ruhiger und wir können uns ein wenig erholen. Aber jetzt scharren wir schon in den Startlöchern für die Gastgartensaison“, sieht er seine Gastro-Kollegen schon die Schanigärten wieder herausputzen.
Die Schanigartensaison ist für uns auch wirtschaftlich ein wichtiger Faktor. Sie bringt höhere Umsätze, die unsere Betriebe absichern. Die Gastrobetriebe sind sehr Personal-intensiv und die zusätzlichen Tische im Freien müssen serviciert werden. Dafür benötigt es zusätzliches Personal – damit unterstützen wir auch den Arbeitsmarkt.