Test: Der Volvo XC90 – Komfort trifft auf Sport
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Er ist halt schon sehr groß. Mit fast fünf Metern Länge werden mit dem Volvo XC 90 Parklücken zu Parklückchen. Im Gegenzug gibt es Platz im Überfluss und bis zu sieben Personen dürfen mitfahren. Dass man bei einem Endpreis von 108.000 Euro auch einiges erwarten darf, ist klar. So erhält der Volvo im Innenraum, was die Verarbeitung angeht, eine Bestnote. Dazu ist der Schwede vollgestopft mit Assistenten und Langstrecken schluckt der XC90 mit links.
Der Verbrauch und die Reichweite
Die Größe wirkt sich allerdings auch auf das Gewicht aus. Über 2.3 Tonnen wollen bewegt werden. Das geht dank Plug-in theoretisch fast ohne Sprit. Die elektrische Reichweite beträgt mit der 19-kWh-Batterie etwa 60 km. Wie immer bei einem Plug-in glt: er daheim über Nacht laden kann, fährt auch sehr günstig. Ist der Saft aus der Batterie weg, kommt man auf einen Verbrauch von gut 10 Litern. Auf der Autobahn bei 130 km/h kommt der Volvo mit braven neuen Litern aus .
455 PS
Das SUV ist auch stark motorisiert und bringt viel Power auf die Straße. Wenn der E-Motor an der Hinterachse mithilft stehen bis zu 455 PS zur Verfügung. 145 PS kommen vom E-Motor, 310 vom Benziner. Von null auf 100 km/h geht es in erstaunlichen 5,4 Sekunden. So gesehen gehen die Verbrauchswerte in Ordnung.
Komfort triff auf Sport
Mit der hohen PS-Zahl unter dem Allerwertesten lässt sich der XC90 flott um die Kurven scheuchen. Ja man merkt das Gewicht! Größere Wankbewegungen bleiben aber aus. Volvo hat hier ein Fahrwerk auf die Räder gestellt, das zwar sehr komfortabel ist, aber dennoch blinzelt eine gewisse Straffheit durch. Der Zweiliter-Benziner - wenn im Einsatz - hält sich im Hintergrund, knurrt quasi nur bei Anstrengung. Unterm Strich ist der Volvo XC90 als Plug-in tatsächlich ein Auto an dem es kaum etwas zu meckern gibt. Am ehesten noch am Startpreis: Der liegt bei etwa 100.000 Euro!