8 geniale Autos, die James Bond zerstört hat

Sie explodieren, fallen über Klippen ins Wasser, werden komplett zerschossen und noch vieles mehr. Bond-Autos haben es nicht leicht in den Filmen, sind aber neben Hauptdarsteller und Bond-Girls die absoluten Superstars der Filme. Da kann der beste Schauspieler der Welt den Bösewicht spielen – die Erinnerung an ihn wird verblassen, nicht aber daran, welches geniale Auto der Geheimagent seiner Majestät zerstört hat. Vor allem auch weil Quartiermeister „Q“ zuerst um Vorsicht bittet und dann erst wieder „schimpft“.

Klasse und Masse
Neben absoluten Luxusautos wie Aston Martin, Rolls Royce, Bentley oder Mercedes steigt der Geheimagent aber auch immer wieder in andere ­Fabrikate ein. Die Liste ist lang, darunter Toyota, Ford, Citroen, Audi, AMC und und und. Die Produzenten waren immer weitsichtig und nahmen auch Rücksicht auf die jeweiligen Länder, in denen das Bond-Abenteuer spielt. So war das erste Bond-Auto nicht der legendäre Aston Martin DB5, sondern ein Sunbeam Alpine Series II – ein Cabrio britischer Produktion.

1962 Sunbeam Alpine Series II - James Bond jagt Dr. No

Das erste Bond-Auto war der Legende nach ein Mietauto. Um Kosten zu sparen, haben sich die Produzenten das Auto einfach von einem Anrainer geliehen. Die britische Marke Sunbeam gibt es nicht mehr.

1964 - Aston Martin DB5 - Goldfinger

Nicht nur die Titelmelodie von „Goldfinger“ ist legendär, auch das Auto! Der Aston Martin DB5 kam, inklusive diverser Verbesserungen, das erste Mal vor und ist seitdem DAS Bond-Auto schlechthin. Auch im neuesten Abenteuer hat er laut Trailer wieder einen Auftritt – Zerstörung inklusive.

1967 - Toyota 2000 GT - Man lebt nur zweimal

Der Film spielt in Japan und deswegen durfte natürlich ein Toyota ran. Da James-­Bond-Darsteller Sean Connery aber für das Coupé zu groß war, produzierten die Japaner einfach eine Cabrioversion des Autos.

1971 - Ford Mustang Mach 1 - Diamantenfieber

Mit diesem Muscle-Car rast James Bond in Las Vegas über den Strip. Ford stellte den Produzenten enthusiastisch gleich mehrere Fahrzeuge zur Verfügung, alle wurden in Bond-Manier zerstört.

1974 - AMC Hornet - Der Mann mit dem goldenen Colt

In Roger Moores zweitem Bond-Abenteuer klaut er kurzerhand den AMC Hornet von einem Händler in Bangkok und legt damit einen der spektakulärsten Stunts der Filmreihe hin. Eine 360-Grad-Rolle über einen Fluss.

1977 - Lotus Esprit S1 - Der Spion, der mich liebte

Der Lotus wurde von James Bond als U-Boot „missbraucht“ und hat auch den Spitznamen „Wet Nellie“. Das umgebaute Bond-Auto war allerdings nicht wasserdicht und so musste James Bond im Innenraum Taucherausrüstung anlegen.

1981 - Citroën 2CV "Ente" - In tödlicher Mission

„In tödlicher Mission“ war der Schauplatz für die legendäre Ente. Die musste in dem Film für eine Verfolgungsjagd herhalten und bekam deswegen einen stärkeren Motor spendiert. Da aber selbst dieses Tuning wenig Erfolg brachte, mussten die Szenen nachträglich beschleunigt werden. Ja, eine Ente ist eben kein
Aston Martin.

2015 - Aston Martin DB10 - Spectre

Der wunderschöne, nur für den Film gebaute, DB10 dient in Spectre als modifiziertes Bond-Auto mit Flammenwerfer. Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch Rom versenkt Daniel Craig das Auto im Tiber. Typisches Ende eines Bond-Car.

2021 (hoffentlich) - Land Rover Defender - Keine Zeit zu sterben

Im neuen Film „No time to die“ zerstört James Bond ein paar nagelneue Land Rover Defender. Die Bilder vom Set sorgten bereits für Begeisterung – der Film startet, nach zwei Verschiebungen, leider erst im März 2021.

Autor: Lukas Steinberger-Weiß, 23.10.2020