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Gesundheit mit Plan
Gesundheit mit Plan
Land OÖ, ipopba / istock / Getty images plus

Medizin nah am Menschen

31.03.2026 um 10:26, Johanna Lengauer
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Mit dem OÖ Gesundheitsplan 2030 setzt Gesundheits-Landesrätin und LH-Stellvertreterin Christine Haberlander klare und zukunftsweisende Schwerpunkte.

Mit dem OÖ Gesundheitsplan (Regionaler Strukturplan ­Gesundheit 2030 – RSG 2030) werden die strategischen Weichenstellungen für die Gesundheitsversorgung im Land vorgenommen – mit einem sehr erfreulichen Ergebnis für Oberösterreich. In gemein­samen Verhandlungen von Land OÖ, ÖGK* und SV** wurde beschlossen, unserem Bundesland in einem ersten Schritt 50 neue Kassenstellen zuzuweisen. Mit diesen 50 zusätzlichen Kassenstellen setzt Oberösterreich ein starkes Signal und leitet die längst notwendige Trendwende im niedergelassenen Bereich ein. Die Versorgung mit Kassenstellen wird damit im gesamten Bundesland spürbar verbessert – insbesondere auch im ländlichen Raum, wo der Bedarf besonders hoch ist. Sowohl in der Allgemeinmedizin als auch im fachärztlichen Bereich entstehen dadurch neue, wohnortnahe Angebote, die die medizinische Betreuung nachhaltig stärken und zukunftsfit machen. Parallel dazu wird – ganz im Sinne der letzten Finanzausgleichsverhandlungen – auch die Versorgung in den Fachambulanzen der Spitäler gezielt und bedarfsgerecht weiterentwickelt und ausgebaut. Darüber hinaus hat die zuständige Landes-Zielsteuerungskommission einstimmig und parteiübergreifend weitere richtungsweisende, strategisch fundierte Entscheidungen bis 2030 getroffen und damit die strategischen Weichen für eine starke Gesundheitsversorgung im Land gestellt.

vernetzt versorgt. Oberösterreich gestaltet mit dem Gesundheitsplan 2030 die Versorgung der Zukunft.

Versorgung mit Weitblick. 

Gesundheitspolitik bedeutet, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und verantwortungsvoll darauf zu reagieren. Der medizinische Fortschritt eröffnet laufend neue Behandlungsmöglichkeiten, innovative Therapien verkürzen ­Spitalsaufenthalte und moderne Technologien ­erhöhen die Präzision in der Diagnostik und bei Eingriffen. Gleichzeitig verändert sich die Bevölkerungsstruktur deutlich: Bis 2035 steigt die Zahl der über 65-Jährigen massiv an, während weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter zur Verfügung stehen. Diese Dynamik erfordert vorausschauende Planung und klare Prioritäten. Mit dem Beschluss durch die zuständigen Gesundheitsgremien setzt Oberösterreich daher auf eine langfristige, qualitätsgesicherte Weiterentwicklung des Systems, das Stabilität, Effizienz und hohe Versorgungsqualität miteinander verbindet.

pvz-ausbau. Bis 2030 entstehen in Oberösterreich insgesamt 33 Primärversorgungszentren – 14 neue ergänzen zudem die bestehenden 19 Standorte.

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