Sonnenschutz – Schatten mit Syle

Es ist wieder soweit: Der Duft nach Frühling verwöhnt unsere Nasen, die Sonne wärmt unsere Gesichter – die warme Jahreszeit steht in den Startlöchern. Laut Umfrage des online-Portals „statista“ nutzen knapp ein Drittel der befragten Österreicher ihren Garten zum Faulenzen, um sich mit Freunden und Familie zusammenzusetzen sogar 80 Prozent. Nicht zuletzt hat auch Corona dazu beigetragen, dass Garten, Balkon und Terrasse in der warmen Jahreszeit zu den wichtigsten Aufenthaltsorten im Zuhause geworden sind. Jetzt im Frühjahr ist die beste Zeit, den Outdoor-Raum Schritt für Schritt wieder in das „erweiterte Wohnzimmer“ zu verwandeln, mit stylishen Loungemöbeln, duftenden Pflanzen und – ganz wichtig – dem passenden Sonnenschutz. Und galt Beschattung früher eher als notwendiges Übel, um die Räume vor Überhitzung zu schützen oder die Outdoorfläche auch im Hochsommer nutzbar zu machen, ist sie in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen Styleelement geworden.

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Trendiger Klassiker. 

Der Klassiker in puncto Sonnenschutz ist die Markise. Sie hat sich vor allem aufgrund ihrer einseitigen Befestigung bewährt, womit keine Stützstreben die freie Sicht behindern. Die Gelenkarme sind heute besonders robust konstruiert, je nach Größe und Konstruktion halten sie auch stärkeren Windböen stand. Vor tiefstehender Sonne schützt ein zusätzlicher Senkrecht-Volant, vor neugierigen Blicken der Nachbarn eine Seitenmarkise. Farbtechnisch sind der Markise kaum Grenzen gesetzt, von unempfindlichen, dunklen Tönen wie Taupé oder Grau über stilvolles Weiß bis hin zu satten Grün-, Gelb- und Rot-Tönen oder gar bedruckten Unikaten in individuellen Designs. Und ja, auch das klassische Streifendesign ist bei Markisen nicht nur weiterhin erlaubt, sondern geradezu gern gesehen.

Markilux

Edel beschattet. 

Für den besonderen Hingucker sorgt das edle Sonnensegel. Egal ob fix an der Fassade installiert oder freistehend, drei- oder mehreckig, die dynamische Form peppt in jedem Fall Terrasse und Garten auf und sorgt für individuelles Design. Ein weiterer Vorzug ist die Mobilität. Ist das Segel nicht feststehend, kann es variabel im Garten, über Sandkasten oder Pool aufgespannt werden. Design-Tipp: Auch wenn das Segel ebenfalls in allen möglichen Farben erhältlich ist, stehen ihm wohl strahlendes Weiß oder zurückhaltende Natur- und Beigetöne am besten. Sorgen Sie daher eher mit knalligen Textilien oder Dekoelemente für farbige Akzente auf Terrasse und Co.

Soliday
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Üppiger Freiraum. 

Wollen große Flächen beschattet werden, ist die Pergola die beste Wahl – dank ihrer fix montierten Stützen kann ihr in puncto Stabilität kein anderes System das Wasser reichen. Schwer allerdings macht es einem die große Material- und Designwahl: sollen die Streben aus Aluminium oder Holz sein, rund oder eckig, gedreht oder mit Efeu bewachsen? Und soll das Dach mit textiler Beschattung bespannt sein, straff oder gerafft, oder soll es aus Glas sein, inklusive farbiger Textilbeschattung? Eine besonders schöne Atmosphäre schaffen bewegliche Lamellen, durch die sich der Lichteinfall stufenlos regeln lässt und dabei die Luft optimal zirkulieren kann.

Solarlux

Komfort erwünscht. 

Auch wenn die gute alte Kurbel noch immer nicht ganz ausgedient hat, sind Markise, Lamellen und Sonnensegel heute meist mit Elektroantrieb ausgestattet. Noch bequemer wird’s mit Funkfernbedienung oder per App-Regelung über Smartphone und Tablet. Um gar nichts mehr kümmern muss man sich mit integrierten Wettersensoren: Sonnen-, Wind- und Regensensoren reagieren auf Lichteinfall, Windstärke und Regenintensität – so ist das Zuhause auch bei Abwesenheit vor Überhitzung oder bei plötzlichem Sturm geschützt. Wohlfühl-Tipp: Ausgestattet mit Lichtspots und Heizstrahlern wird das Outdoor-Wohnzimmer auch in noch kühlen Frühlingsnächten zum absoluten Lieblingsplatz!

Autor: Manuela Fritz, 23.03.2021