Smart Home: Das Zuhause mit Hirn
Stellen Sie sich vor, Ihr Zuhause weiß, wann Sie kommen. Es schaltet das Licht ein, dreht die Heizung hoch und spielt Ihre Lieblingsplaylist – ganz automatisch. Was früher nach Science-Fiction klang, ist für viele Österreicher längst Realität.
Komfort auf Befehl
Rund ein Viertel der Bevölkerung nutzte 2024 Smart-Home-Lösungen, so das Ergebnis einer Statista-Umfrage. Wertgelegt wird insbesondere auf Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz. Absolut im Trend dabei: Immer mehr Haushalte setzen auf smarte Lautsprecher und Assistenzsyste me, um ihre Geräte nicht per Knopfdruck, sondern – noch gemütlicher – per Sprachbefehl zu steuern.
Vom Trend zum Standard
Laut ImmoScout24-Umfrage unter 1.000 Personen in Österreich haben 61 Prozent bereits eine Sicherheitskamera oder planen deren Anschaffung. Funk-Bewegungsmelder sind in jedem dritten Haushalt installiert. Auch smarte Türklingeln mit Kamera- und Gegensprechfunktion liegen im Trend: 13 Prozent nutzen sie, weitere 40 Prozent wünschen sich solche Lösungen. Kurz gesagt: Der Markt boomt! Laut Statista wird heuer ein Umsatz von rund 907 Millionen Euro erwartet, bis 2029 soll Smart Home ein Marktvolumen von 1,3 Milliarden Euro erreichen.
Smart gespart
Gerade in der kalten Jahreszeit steht Energiesparen im Fokus: Stromverbrauchszähler helfen dabei, versteckte Stromfresser zu entlarven und zeigen in Echtzeit, wo es schlau wäre, abzuschalten. Smarte Heizlüfter und vernetzte Kaminöfen messen die Temperatur im Raum und bringen punktgenaue Wärme – nur wenn nötig. Auch die Beleuchtungssysteme sind heutzutage so intelligent, dass sie sich dem Nutzer anpassen. Gesteuert werden sie mit der Stimme, dem Handy oder gar nicht – denn Bewegungssensoren und voreingestellte Szenen erledigen das von selbst. Wer noch Bedenken hat, dem sei gesagt: Für ein intelligentes Zuhause braucht es keinen Komplettumbau. Die meisten Smart-Home-Produkte lassen sich problemlos nachrüsten – auch in Mietwohnungen.